Elternforum Bitte noch ein Baby

Was ist heut zu Tage nur los??? Reine Kopfsache???

Was ist heut zu Tage nur los??? Reine Kopfsache???

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Guten Morgen. Mich beschäftigt da eine Frage; Ist es heut zu Tage schwieriger schwanger zu werden??? Machen wir uns zu viele Gedanken darüber??? Gab es früher KiWu Praxen?? Heute sind die voll!!! Hormonanalysen, Spermiogramme etc.???? So viele hormonelle Ursachen - war das früher auch so??? Wenn ich an meine Familie zhurückdenke: Mein Vater Raucher 4 Kinder gezeugt. Meine Mutter mit nur einem Eierstock - man sagte ihr damals sie könne nicht so leicht Kinder kriegen... Meine Cousine raucht (sogar in der SSW) ihr Mann ebenfalls. Hat 2 Kinder. Das erste Kind sollte "Zucker auf die Fensterbank" legen... ;-) und irgendwann war sie schwanger....ist 20 Jahre her. Meine Oma Kriegsverletzungen - Sie könne niemals schwanger werden. Irgendwann war sie im 5. Monat...Opa auch Raucher... Oder was ist mit den "sozial Schwachen" (nicht falsch verstehen möchte niemanden angreifen)?! Bei einigen gehören Zigaretten uns Alkohol zu den "Grundnahrungsmitteln...die bekommen ein Kind nach dem anderen. Manchmal glaube ich es ist unheimlich viel Kopfsache das schwanger werden... Musste ich jetzt mal rausschreiben. Bin gespannt auf euer Feedback. LG Bianca


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Kann schon sein, man sagt ja oft, dass der Kopf ganz viel mitspielt. Ich sollte angeblich auch Schwierigkeiten haben schwanger zu werden, weil ich eine nach hinten geknickte Gebärmutter und einen extrem unregelmäßigen Zyklus hatte (zuletzt hatte ich 4 Monate keine Periode). Und was soll ich sagen? Beim ersten Mal wurde ich trotz Verhütung schwanger und beim zweiten Mal habe ich nach 4 Monaten ohne Periode, 3 Wochen nach Absetzen der Verhütung positiv getestet. Allerdings hatte ich auch andere Sachen im Kopf- meinen Job, meine Pferde, meine Familie- so dass es nicht schlimm gewesen wäre, wenn es gedauert hätte mit dem Schwangerwerden. Ich glaube schon, dass manche sich so darauf versteifen, dass sie sich psychisch selbst blockieren. Aber ich kann auch verstehen, dass man keinen anderen Gedanken fassen kann, wenn der Wunsch so groß ist und dann immer länger unerfüllt bleibt. Irgendwie ist es ein Teufelskreis LG, Bloomy


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Auf jeden Fall spielt der Kopf ganz doll mit. In unserem Bekanntenkreis gibt es zwei Paare, die lange probiert haben, ein Kind zu bekommen, und eine der beiden Frauen ist dann spontan schwanger geworden, nachdem sie den Jugendamt-Termin für die Adoption ausgemacht hatten, die andere in den Weihnachtsferien, als die Kiwu-Praxis zu hatte. (Zwei anderen war es nicht vergönnt, zufällig sind die beiden Frauen Raucherinnen....) Auch ich hatte vor einigen Wochen das Gefühl, dass ich mich total reinsteigere, obwohl ich genau das nicht wollte, und kurz davor war, mich damit selbst zu blockieren. Ich hatte dann das Gefühl, dass ein langes Gespräch mit einer lieben Freundin mich unheimlich entspannt hat. Alleine schon die Tatsache, mit jemand anderem als meinem Mann darüber zu sprechen, denn eigentlich wollten wir niemand von unseren Plänen erzählen, bis wir tatsächlich etwas zu verkünden hätten. Ich hab mich danach wirklich dermaßen entspannt und locker gefühlt. Tja, und ich sag mal, ungefähr ne Woche danach muss es dann bei mir geschnackelt haben :-) Ob das alles nun heute mehr ist als früher weiß ich nicht. Früher gab es vielleicht keine Kiwu-Praxen, aber dann sicher mehr Paare, die einfach kinderlos geblieben sind. Heute könnte man sicher vielen von denen helfen, damals gab es die Möglichkeiten nicht. Oder sie mussten viel länger warten, bis dann dochmal ein Treffer gelungen ist, wenn zufällig die Hormone günstig standen. Inwieweit Umwelteinflüsse durch immer mehr Chemikalien an allen Ecken und Enden unseres Alltags die allgemeine Fruchtbarkeit heute gegenüber früher mehr senken, mag ich nicht beurteilen, aber ausschließen würde ich es nicht.


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Ich hab mich das auch schon gefragt... Ich hab aber mal gelesen, dass Stress wohl gar nicht zu signifikanten Unterschieden führen soll, beim schwangerwerden. Das hat wohl irgend so eine Studie ergeben. Und letztlich wäre so eine "Blockade" ja auch stressbedingt. Und es hat schon immer ungewollt kinderlose Paare gegeben. Es gibt so viele Geschichten und Märchen aus alten Zeiten, in denen immer dem König der männliche Nachfolger fehlt und so weiter. Vielleicht kommt uns die Zeit auch nur lang vor, weil wir so ungeduldig sind und verwöhnt, weil wir eben gewohnt sind, immer alles sofort zu bekommen, was wir uns wünschen? Einfach Rauchen und Saufen und sonst nicht weiter nachdenken kann ja aber nun auch nicht der Weg sein, auch wenn das vielleicht bei manchen Leuten ohne Folgen geblieben ist. Bei mir auf der Arbeit haben wir so manche Eurojobber, und die sind dauernd ungeplant schwanger. Nun gut, die können eben Kinder machen, und ich kann mir meinen Lebensunterhalt selbst verdienen. So hat dann wohl jeder seins... (Nicht so bös gemeint, wie es klingt)


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Ich weiss es ist nicht so böse gemeint. Und ich nehme es als solches mir nun auch nicht zu Herzen. Aber ich war vor einigen Jahren leider auch mal in der Situation das ich zu einem ein Eurojob greifen musste. Ich bin Erzieherin habe dann in einer Kita die Arbeit von zwei Erzieherin gemacht. Und das für weniger Geld. War aber stolz auf meine Leistung weil ich so das gefühl hatte das ich es mir ehrlich verdient habe. Das ist jetzt von mir auch nicht böse gemeint. Man sollte diese Menschen auch nicht über einen Kamm scheren. Jeder der arbeitet auch für wenig Geld hat auch irgendwann mal verdient Kinder zu kriegen. Also wie gesagt ist nur meine Meinung und diese ist auch nicht böse gemeint. Lieben Gruß Susanne


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Nein, ich kehre auch nicht alle über einen Kamm. Wir hatten tolle Leute dabei. Einen übernehmen wir nun als Auszubildenden. Eine andere hat eine Ausbildung, und vielleicht werden wir sie irgendwann als Köchin einstellen. Aber viele sind auch echt der Oberkracher und haben sonst nicht viel... Potenzial, sag ich mal. Ich habe etwa 100 bereits kennengelernt, und davon waren ungefähr 5 ganz gut. Aber ich finde auch das ganze System blöde. Ärgert mich, Nutznießer davon sein zu müssen. Seit es diese Harzgesetze gibt, geht es allen Hilfeempfängern schlechter, aber es kostet dem Staat noch viel mehr Geld. Das landet überwiegend bei "Vermittlungsargenturen", die den lieben langen Tag nix anderes machen, als die Leute von A nach B in verschiedenste Maßnahmen zu schicken und sich neue Maßnahmen (beziehungsweise neue spritzige Namen für den selben Quatsch) auszudenken. Sie nennen es "Qualifizierungsmaßnahme" und schicken uns die Leute zum fegen und abtrocknen. Worin genau wird man da "qualifiziert"? Und im Grunde bringt das alles gar nichts, außer, dass man, wenn man in einer Maßnahme ist, nicht in der offiziellen Arbeitslosenstatistik erscheint. Dabei verliert auch der Engagierteste irgendwann die Lust. Und kriegt dann gern mal ein bis zwei Kinder, um wenigstens mal ein paar Jahre mit dem Blödsinn in Ruhe gelassen zu werden. Aber ich sag mal lieber nix mehr dazu. Denn man kann meine Ansichten wohl nur verstehen, wenn man so viel mit der Thematik und mit den Vermittlern und Vermittelten zu tun hat wie ich. Und ich mag mich hier ja nicht unbeliebt machen. Jeder kann in so eine Situation kommen. Auch ich. Das weiß ich.


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Ich wollt das ganze ja auch nicht befürworten jetzt, denn ich wollt einfach nur sagen das ich so einen Job auch mal gemacht habe und mir wirklich mühe gegeben habe . Ich finde das system auch mehr als schlimm, zu mal gute arbeitsplätze verloren gehen. Aber wie du schon sagst alles für die statistik. Es gibt halt auch ausnahmen und darum ging es mir , hab auch jede menge scharze schafe kennengelernt in dieser Zeit. Lieben Gruß Susanne