JenLuc
Hallo liebe Mithibbler :-) Ich hatte nie besonders starke Schmerzen während meiner Periode. Vor meinem Sohn habe ich mit der Pille verhütet ubs seit er da ist, bald 2 Jahre, haben wir mit Kondomen verhütet. Seit Juni "arbeiten" wir an einem zweiten Kind und seit dem habe ich dermaßen Schmerzen während meiner Tage, dass ich sogar Tabletten nehmen muss (Dolormin gegen Mens.beschwerden). Habt ihr vielleicht eine Ahnung, woher das plötzlich kommen kann? ?? Ich danke euch. Liebe Grüße
Hm, hab so was im zusammenhang mit endometriose gehoert.
Schmerzen kurz vor der Menstruation oder während der ersten 1-2 Tage kommen vom Abfall der Hormone Progesteron und Östrogen! Es wird vermutet, dass besonders der Östrogenabfall diese Beschwerden verursacht. Bei fortschreitendem Alter entsteht zudem schon während des Zyklus ein Östrogenmangel. Das erkennt man teilweise an kürzer werdenden, dafür sehr schmerzhaften Menstruationsblutungen. Während der Pilleneinnahme wird der Hormonhaushalt gedrosselt, nach dem Absetzen können plötzlich (wieder) zyklusabhängige Beschwerden auftreten, manchmal heftiger als zuvor. Werden die Schmerzen unerträglich, kann man mit Mönchspfeffer versuchen die Hormone auszugleichen. Bei einigen Frauen reguliert Mönchspfeffer die Hormone so, dass PMS-Beschwerden nachlassen. Allerdings nicht bei allen! Ein Versuch ist es wert. Aber nicht vergessen, Mönchspfeffer wurde, wie der Name schon sagt, im Mittelalter von Mönchen und Nonnen angewendet, um die Libido zu unterdrücken (um das Keuschheitsgelübte nicht zu brechen). Deshalb wird dieses Kraut auch Keuschlamm genannt. Klostergärten waren damit regelrecht zu gepflanzt! Der Nachteil: hormonstimulierende Substanzen, die die Libido senken, können trotz ihres regulierenden Effekts einer SS entgegenwirken. ABER manchmal ist es sinnvoll 3-6 Monate regulierend einzugreifen, um dann mit deutlich besseren Voraussetzungen den Kiwu neu anzugehen. Mönchspfeffer gibt es als Tropfen (ist konzentrierter) oder als Tabletten. Man sollte dieses pflanzliche/homöopathische Medikament mindestens 3 Monate anwenden, um einen Effekt (weniger PMS, kürzere, regelmäßigere Zyklen) zu merken. Wenn das alles nicht hilft, sollte man den Gyn aufsuchen. Wenn hormonell alles in Ordnung ist, können Entspannung/Wärmeapplikation oder Sport/Bewegung helfen. Ich (mittlerweile 40) hatte die letzten 2 Jahren zeitweise so extreme Menstruationsschmerzen, das ich schon beim geringsten Ziehen im Unterleib sofort Schmerzmittel nehmen musste, denn wenn sie einmal da waren, waren sie kaum zu beherrschen. Und hier spielt die Psyche wieder eine Rolle! Schmerzen die regelmäßig kommen, vorrübergehend für ein Weilchen behandeln, BEVOR sie einen kritischen Höhepunkt erreichen. Nach einiger Zeit kommt der Körper dann manchmal wieder ohne oder mit deutlich geringerer Dosis an Schmerzmitteln aus.
ich hatt früher öfter mal schlimme schmerzen/krämpfe an tag 1-2 der mens. wenn gar nix mehr ging, nahm ich auch schmerzmittel, sonst hat mir kamillentee, magnesium und wärmflasche gut geholfen... zweiteres bei der hitze aber eher net so toll..