Elternforum Bitte noch ein Baby

Pco

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Haya

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Hallo Mädels, Ich weiss zwar nich ob ich hier richtig bin aber ich leg mal los und freu mich über jede antwort! Erstmal kurz zu mir, ich bin fast 27 und mein Mann ist 30 wir sind seit 4,5jahren zusammen und sind seid Juni verheiratet!ich nehme seit ca 2 Jahre keine Pille mehr und wir haben mit Kondom verhütet. Nun seit unserer Hochzeit haben wir nicht mehr verhütet da wir uns ein Baby wünschen! Ich hab schon seit ich die Pille abgesetzt habe einen unregelmäßigen Zyklus aber habe mir bis dato nie Gedanken drüber gemacht! Nun war ich am Freitag beim Fa und habe von unserem Kinderwunsch erzählt mit der bitte um Untersuchung ob bei mir alles "ok" ist! Aber leider nicht wirklich! Bei mir wurde pco festgestellt!! Nun zu meiner Frage: Kann mir jemand sagen wie ihr behandelt worden seit? Wielange es gedauert hat? (wohl länger als "normal" weiß ich, Aber was ist schon "normal") und wie die Hoffnung aussieht!?? Sorry für den Roman! Danke für eure antworten! Lg und schönen abend allen noch!!


Früchtchen

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Antwort auf Beitrag von Haya

Halli Hallo Also wenn es der erste Kinderwunsch ist, bist du hier nicht so ganz richtig, wir haben hier alle schon Kinder und es geht um den "weiteren" Kinderwunsch. Aber natürlich darfst du hier deine Fragen dennoch loswerden. PCO ist so ne Art "Volkskrankheit" und erstmal nicht so tragisch. Es ist natürlich auch unterschiedlich stark ausgeprägt von Frau zu Frau und kann sich im Laufe des Lebens auch verändern. Da ich selbst betroffen bin und diesbezüglich so einiges durch habe versuche ich dir mal ein paar Infos/Anregungen/Tipps zu geben Bei PCO ist es ja so, dass du mehrere kleine Follikel reifst, der Zyklus verlängert sich weil es länger dauert um sie groß genug zu bekommen dass sie befruchtungsfähig wären. Da dann aber gleich mehrere reifen (die auch Hormone abgeben) passiert es ganz oft, dass dem Hirn gemeldet wird "Eisprung" obwohl noch kein Follikel groß genug geworden ist um eine befruchtungsfähige Eizelle zu beinhalten. Manche bilden sich zurück, manche gehen dennoch auf aber halt ohne ausreichenden Inhalt. So...nun gibt es natürlich div. Methoden um da nachzuhelfen... Bauchspiegelung zB: ein kurzer ambulanter Eingriff unter Vollnarkose. Hier wird allgemein mal geschaut was so vorliegt..ob die Eileiter durchgängig sind, ob die Frau evtl. Endometriose hat und dabei kann man dann auch einige der kleinen Ovarzysten "kaputtstechen" (wurde bei mir gemacht) um im Eierstock wieder etwas mehr Platz zu schaffen für eine Eizelle die groß werden will. Auf dem Ultraschall sieht ein starkes PCO aus wie ein Blumenkohl btw *hihi* So...dann gibt es natürlich noch jede Menge Hormone die man nehmen kann...angefangen von Mönchspfeffer (was vielen hilft), Clomifen (was bei der Eizellreifung hilft aber nur unter strenger ärztlicher Beobachtung/Ultraschallkontrollen etc anzuwenden wäre), Puregon und sonstiges wobei das dann eher für künstl. Befruchtungen genommen wird. GANZ GANZ WICHTIG (und da spreche ich aus Erfahrung leider): Bevor du dich weiter untersuchen lässt und vor allem bevor du IRGENDWELCHE Hormone in die reinschmeisst: Lass deinen Mann untersuchen!!! Bei 40% der Paare liegt es am Mann, bei 40% an der Frau und bei 20% an beiden gleichermaßen. Ein guter Frauenarzt verschreibt dir keine Hormone ohne vorher ein Spermiogramm gesehen zu haben. Ganz wichtig für den Kinderwunsch wäre zudem ein Hormonstatus...wie schaut es mit der zweiten Zyklushälfte aus, Gelbkörperhormonschwäche? (dh. wird die Schleimhaut evtl. nicht gut genug aufgebaut aufgrund fehlender Hormone) und ganz ganz wichtig ist auch die Schilddrüse! Hier gibt's natürlich von der normalen Über- oder Unterfunktion bis hin zum ausgeprägten Hashimoto so alles was am Schwangerwerden hindern kann... Ansonsten ist es nicht unmöglich auch mit PCO schwanger zu werden. Meine Mutter hatte es stark ausgeprägt und hat für meine Schwester 3 Jahre gebraucht. Eine Freundin von mir 2 Jahre, eine andere war nach 3 Jahren in der Kinderwunschklinik und bekam schon Inseminationen mit Hormonbehandlung, nichts wollte klappen...in der Behandlungspause wurde sie trotz eingeschränktem Spermiogramm und heftigem PCO doch schwanger ;) Und noch was erfreuliches: Ganz viele Frauen berichten NACH einer Geburt, dass der Körper plötzlich viel besser funktioniert. Viele spüren danach den Mittelschmerz zB deutlicher, bei einigen ist das PCO nicht mehr so stark ausgeprägt, bei mir ist sogar die Schilddrüsenunterfunkion komplett verschwunden. Der Körper lernt dazu, ist schon ein Meisterwerk ;) Euch alles alles Gute!


Haya

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Antwort auf Beitrag von Haya

Hallo Früchtchen, Viiieeelen dank für deine Antwort!! Also auf dem Ultraschall sah es nicht so "schlimm" aus.(Blumenkohl) Mein Fa hat mir auch Blut abgenommen wo ich mich die Woche noch melden soll zur Auswertung! Und mit hormone hat er auch noch nichts gesagt, außer mit dem "kaputt stechen" da hat er auch Was zu mir gesagt aber wir wollen noch bis Anfang nächsten Jahrs abwarten und wenn es bis dahin nicht geklappt hat sehen wir weiter was wir machen können bzw. Untersuchungen! LG