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SCHWANGERSCHAFTSTESTS Schwangerschaftstests sind nichts Neues: Schon die alten Ägypter sollen nach Angaben des Brockhaus für Gesundheit solche Tests durchgeführt haben Sie legten Weizenkörner in den Urin und versuchten an deren Keimgeschwindigkeit abzulesen, ob die Frau schwanger war oder nicht. Heute hat ein Teststreifen die Weizenkörner ersetzt, aber Frau und Mann wollen immer noch möglichst rasch nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr wissen, ob eine Schwangerschaft besteht oder nicht. Viele Hersteller werben deshalb mit so genannten Frühtests. Sie sollen schon eine Woche vor dem Zeitpunkt, an dem normalerweise die Regelblutung einsetzt, feststellen können, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Diese Test sind weniger aussagekräftig und es gibt auch keine Methode, die unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr sicher anzeigen kann, ob eine Befruchtung stattgefunden hat oder nicht. Nachweis durch Schwangerschaftshormon Der Nachweis einer Schwangerschaft ist durch das Schwangerschaftshormon HCG (Human Chorion Gonadotropin) möglich. Der Mutterkuchen (Plazenta) bildet das Hormon, während sich die befruchtete Einzelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Ab diesem Zeitpunkt verdoppelt sich der HCG-Wert der Schwangeren alle zwei bis drei Tage und erreicht in der siebten bis zwölften Schwangerschaftswoche seinen Höhepunkt. Er ist auch für die in den ersten Monaten typische Übelkeit verantwortlich, die mit der Abnahme von HCG in den meisten Fällen zurückgeht. Gesunde Frauen, die nicht schwanger sind produzieren dieses Hormon nicht. Das Hormon ist im Blut und im Urin der Schwangeren nachweisbar. Der Bluttest ist verlässlicher und HCG ist in dem roten Saft bereits rund sieben Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr nachweisbar. Dafür müssen Sie allerdings zum Arzt gehen. Einen Urintest können Sie dagegen selbst vornehmen. In der Regel ist das Schwangerschaftshormon zwei Wochen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr im Urin nachweisbar. Die Tests sind in Apotheke, Drogerien und sogar in einigen Supermärkten erhältlich. Sie variieren stark im Preis und es ist davon auszugehen, dass sie sich auch qualitativ unterscheiden. Wobei nicht jeder teure Test automatisch zuverlässiger ist, als ein preiswerteres Produkt. Je größer der Zeitraum zwischen dem ungeschützten Geschlechtsverkehr und der Realisierung des Tests, desto sicherer das Ergebnis. Bei einer regelmäßigen Blutung können Sie bereits am ersten Tag des Ausbleibens der Periode sicher feststellen, ob sie schwanger sind oder nicht. Fällt ein früher realisierter Test negativ aus, sollte er drei Tage später wiederholt werden, falls die Regelblutung bis dahin noch nicht eingesetzt hat. Denn es könnte sein, dass zum ersten Zeitpunkt der HCG-Spiegel noch zu niedrig war, um eine Schwangerschaft anzuzeigen. Und so funktioniert der Test Da die Anwendungsmodi je nach Hersteller variieren, lesen Sie bitte genau die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Produktes. Urin-Tests bestehen in der Regel aus einem Teststäbchen oder einem Plättchen, die Sie einige Sekunden in die Körperflüssigkeit halten müssen. Am aussagekräftigsten ist der erste Urin am Morgen, da er die höchste HCG-Konzentration enthält. Halten Sie das Teststäbchen direkt in den Urin-Strahl oder fangen Sie die Flüssigkeit in einem trockenen und sauberen Behälter auf. Das Testgerät enthält ein Kontroll- und ein Ergebnisfeld. Ersteres zeigt an, ob der Test gültig ist und im Ergebnisfeld erscheint dann das eigentliche Resultat. Manche Produkte zeigen die Schwangerschaft mit einem Plus-Zeichen bzw. einem Minus-Zeichen an, andere mit einer Färbung. Falsches Testergebnis Trotz einer hohen Testsicherheit kann es zu falschen Ergebnissen kommen, was folgende Ursachen haben kann: Sie haben den Test falsch angewendet Der Test war verfallen oder falsch gelagert. Sie nehmen Medikamente ein und es kommt zu Wechselwirkungen. Bei einem falsch-negativen Ergebnis (sie sind schwanger und der Test zeigt dies nicht an): Der Test wurde zu früh durchgeführt. Bei einem falsch-positiven Ergebnis: Die Befruchtung der Eizelle und die Schwangerschaft verliefen zunächst erfolgreich. Danach kam es jedoch zu einer Fehlentwicklung. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Testergebnis von Ihrem Frauenarzt bestätigen lassen. Anschließend stellt der Gynäkologe auch einen Zeitplan für die Entwicklung und Geburt Ihres Nachwuchses auf. Er ist auch geeigneter Ansprechpartner, wenn der Nachwuchs nicht gewünscht ist. Quelle: Clarimedis lg phi
http://www.leichte.info/indexframe.htm?http://www.leichte.info/fuer_Frauen/kosmobiologische_empfaengnisplanung.htm lg phi
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