Elternforum Bitte noch ein Baby

mal was, was ein bisschen off-topic ist: Hausgeburt?

mal was, was ein bisschen off-topic ist: Hausgeburt?

greenisland

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Ich hab schon in zwei anderen Foren mal nachgefragt, aber ich dachte, ich probier's hier auch mal, vielleicht mag mir jemand was erzählen: Ich seh im Moment häufiger mal Reportagen über Hebammen, Krankenhäuser, Hausgeburten und so und bin am überlegen, ob das beim nächsten (sollte es denn klappen) eine Option wäre. Hat das schon mal jemand hier gemacht? Und wenn ja, wie war's, könnt ihr es empfehlen, wie ist es mit den älteren Kindern... Über Antworten hier oder per PN würde ich mich freuen!


Nickel38

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Antwort auf Beitrag von greenisland

Ich kann nur von einer Freundin berichten, die Hebamme ist. Sie hatte von 3 Kindern 2 Hausgeburten. Beim letzten Kind hat sie es wegen Hellhörigkeit im Haus nicht gemacht. Für mich wäre das nix.... aus Angst.


Sophie71

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Antwort auf Beitrag von greenisland

Hallo, hatte bei meinem 3. Kind eine geplante Hausgeburt, weil das 2. so schnell gekommen ist, dass ich es kaum ins Krankenhaus geschafft habe und dort das Personal gar keine Zeit für mich hatte, so dass alles total chaotisch war und ich viel zu viel Blut verloren habe (Plazenta hat sich nicht gelöst, aber Hebamme und Arzt waren schon wieder weggelaufen). DAS wollte ich mir nicht nochmal antun. Zuhause mit einer eigenen Hebamme zu entbinden war ein echter Traum! Habe ganz in Ruhe gebadet, während die Hebamme unterwegs war. Habe dann noch schöne Musik angemacht. Als sie kam, war der MM schon ganz geöffnet, ein paar Minuten später war auch schon das Baby da. Wir hatten das Bett mit Plastikfolie und Laken drüber präpariert, so dass die Unterlagen und alles andere blutige einfach mit der Folie runtergenommen werden konnte. So konnte ich gleich wieder ins Bett mit meinem kleinen süßen Würmchen. Meine anderen beiden Kinder durften ausnahmsweise ein bisschen mehr fernsehen und haben von der Geburt gar nichts mitbekommen. Als alles wieder sauber war, haben wir sie reingerufen, damit sie ihr Geschwisterchen begrüßen konnten :-)) Gegen das Plazentaproblem hatten wir Kühlakkus vorbereitet, davon bekam ich eines auf den Bauch, und schon hatte sich das auch erledigt. Die Nachbarn haben nichts gemerkt, denn es ging alles so schnell und so entspannt, dass ich gar keinen Grund hatte, zu stöhnen oder zu schreien. Mein kleines Söhnchen hat auch nur kurz gequäkt und durfte dann ja auch gleich an die Brust. Kein grelles Licht, kein Rumgerenne von fremden Leuten, wir fühlten uns nicht fremd und eingeschüchtert wie im Krankenhaus. Es war wirklich wunderschön, und ich würde das immer wieder so machen! Wünschte, ich hätte mir den Krankenhaushorror bei den ersten beiden Geburten auch erspart!! (Wir hatten auch beim ersten Mal das Pech, dass viele Geburten gleichzeitig waren und das Personal dadurch total gestresst war - beim ersten Kind haben sie uns mehrmals am CTG vergessen und nach der Geburt haben wir 3 Stunden im Kreissaal gewartet, bis jemand sich an uns erinnert hat - ich war erst 19 und zum ersten Mal im Leben im Krankenhaus, mein Mann wusste auch nicht, was er machen soll - es war schrecklich. Zu trinken gab es auch nicht (wusste nicht, dass man für sowas klingeln darf, weil ich dachte, die Klingel wäre nur für Notfälle), niemand hat mir gezeigt, wie man das Kind anlegt, etc. etc. - beim 2. Kind war das Krankenhaus so voll, dass ich mit einer frisch operierten älteren Frau im Zimmer lag, die wegen meinem Baby natürlich nachts nicht durchschlafen konnte und total genervt war. Usw. usf. ...) Liebe Grüße