KK64
Hallo ihr Lieben.
Ich bin nicht ganz sicher ob ich hier richtig bin, aber ich brauche dringend Austausch.
Ich bin seit 2 Jahren verheiratet (5 Jahre Beziehung). Wir haben ein großes Haus mit Garten und mein Mann einen festen Job. Finanziell passt alles.
Wir haben eine Tochter (17 Monate), sie war schreibaby und sehr fordernd. Also das Gegenteil von "Anfängerbaby".
Die ersten 2 Monate hat mein Mann mich unterstützt. Mittlerweile kann ich mit hilfe kaum rechnen.
Um nicht zu weit rauszuholen nun meine Frage...
Ich wünsche mir trotz der Anstrengungen und Umstände noch ein zweites Kind.
Mein Mann ist dagegen oder "will nicht so gerne noch eins", weil er da abgeschreckt ist von unserer Maus...
Anfangs wollte ich auch nie mehr noch eins, aber mittlerweile ist da ein ganz starker Wunsch nach einem zweiten.
Hat hier jemand eine ähnliche Situation erlebt?
Kann man den Mann mit einem Trick zum Umdenken bewegen?
Liebe Grüße
Kim
Hey, ich hatte auch Schwierigkeiten bei Kinderwunsch Nummer zwei. Ich würde dir persönlich raten ein intensives Gespräch zu führen um sein nein zu verstehen. Ich kann dir sagen das mein Mann damals sagte er braucht noch zeit und wird sich seine Gedanken machen und auch wollte er nicht gedrängt werden. Männer ticken da einfach anders. Ich würde dir außerdem raten die schöne Zeit mit deiner Tochter jetzt zu genießen und nichts zu überstürzen. Mein Mann suchte immer wieder das Gespräch von sich aus und eines Tages überraschte er mich mit einem schönen Abend zu zweit und ungeschützten GV und sagte er wäre jetzt bereit. Gib ihm die Zeit dann kommt er von allein. Lg
Ich würde deinem Mann noch ein bisschen Zeit geben . Denn er sollte auch voll dahinter stehen , finde ich zumindestens . Ich meine , wenn du jetzt schon keine Hilfe von ihm bekommst , wird es beim zweiten bestimmt nicht besser . Ihr solltet nochmal miteinander sprechen. Vielleicht ist seine Meinung auch 1 Jahr eine andere , wenn die "schwierige" erste Zeit eurer Tochter nicht mehr so präsent ist ! Yvonne
Wir hatten mit unserem großen eine schwierige erste Zeit. 8 Monate schreien, Kiss Syndrom. Es war alles andere als schön. Die Geburt war grauselig. Also wir waren beide sehr geprägt. Ich hatte mich relativ früh wieder gefangen und gesagt, nein ich möchte kein Einzelkind. Mein Mann war dagegen. Er sagte er hätte zu viel Angst das das Nochmal so wird. Und überhaupt in unserer Wohnsituation und ihm Würde ein Kind vollkommen reichen. Ich habe versucht zur reden, zu betteln und zu flehen. Wir haben gestritten. Aber um so verhärteter wurde er in seiner Meinung. Dann habe ich mich wohl oder übel damit abgefunden. Letztes Jahr dann. Zum dritten Geburtstag unseres großen, am Anfang des Jahres waren wir in unser Haus gezogen. Sagte Mein Mann plötzlich: wir haben so viel Platz, und Leo ist so groß. Lass uns doch noch eins bekommen. Manchmal kommt der Rat mit der Zeit. Jetzt bekommen wir im Oktober unser zweites Kind. Mein Mann freut sich wie verrückt und steht voll dahinter. Ich glaube nicht das du möchtest. Das dein Mann einfach nur die zu liebe noch ein Kind mit dir macht. Wollte es nicht jeder nicht so gut laufen soll er ja auch hinter dir stehen. Gib ihm einfach Zeit.
Hallo! Ich lese hier manchmal rein, weil ich mir auch ein zweites Kind wünsche. Unser Sohn ist auch 17 Monate alt, hat auch viel geschrien, bis er fünf Monate alt war bzw. bis wir die Ursache fanden... Mein Mann hat auch "Angst" vor einem zweiten Kind. Das macht mich sehr traurig und auch ein bisschen wütend, weil ich in der Sache zurückstehen muss. Ich hoffe auch sehr, dass er seine Meinung mal ändert.Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendetwas geben kann, dass ich jetzt sagen oder tun könnte, was ihn umstimmt. Alles Gute für euch!
Hallo hier Nummer eins war so hart es klingt der Horror ich habe mich nach 10 Jahren wie ich so bekloppt sein konnte mir ein Kind zu wünschen. Ich habe feststellen müssen warum es immer wieder Eltern gibt die ihre babies schütteln oder ähnliches. Ich hab den Punkt erreicht wo ich völlig verzweifelt meine große Schwester nachmittags um 2 und immer im Pyjama ohne selbst was gegessen zu haben mit einem brüllend Kind saß und sie angerufen hab den Worten. Hol den oder ich klatsch den an die Wand. Sie kam sofort und hat sich ein Gaudi gemacht mit dem brüllenden Zwerg durch die Stadt zu schieben ich hab mich ja nicht mal mehr Windeln kaufen getraut wegen der Kommentare und Vorwürfe zu Unrecht. Da war er knapp 3 -4 Monate alt .Auf drängen bin ich trotz telefonischer Absage 20km zu ihrer Kinderärztin gefahren. Tja ich habe keine 5 Minuten warten müssen der hat alles zusammen gebrüllt.kurz darauf war ich mit Rezepten für physiotherapie und Termine beim kinderwunsch chriurgen und osteopaten raus. Viele Monate Therapie und physiotherapie und Mutter Kind kurz später war er ein völlig anderes Kind. Und im gleichen Zeitraum wie deine nun ist kam der Gedanke an Nummer 2. Tja leider hat es fast 4 Jahre und 2 FG lang gedauert bis Nummer 2 kam. Gut der war gleich beim osteopaten und zur physiotherapie müssen wir auch weil zu faul zum drehen.aber der ist das komplette Gegenteil zu 95 %immer fröhlich und gut drauf solange essen gesichert ist.entspannt und freundlich zu jedermann. Der ist so richtig ein Einsteiger Baby bis auf die paar Kleinigkeiten wegen erst spät drehen und so. Den würde ich jederzeit wieder nehmen sogar im Doppelpack. Klar man wächst an seinen Aufgaben und wenn man 1x so ein schreikind hatte schockt einen so leicht nix mehr. Aber ich kann seine angst verstehen ging in unserem Fall mir auch so. Aber es muss nicht wieder so sein. Ich weiß das aufgrund meiner anatomischen Voraussetzungen jedes Baby ne Verspannungen im Nacken haben wir. Gut den großen hatte sie noch die beiden oberen Halswirbel ausgerenkt und weiß das gleich damit zum osteopaten gehe und auf die kleinen Anzeichen achte damit wir uns nicht nochmal zu quälen müssen. Ach ja wir üben seit 9 Monaten für Nummer 3. Und kurz nach der Geburt von großen hab ich gesagt nie wieder. LG nita
Ja... Osteopathie und Sakraltherapie machen wirklich viel aus... Wir haben das leider erst mit 2,5 Jahren gemacht.... Und sind jetzt noch mit 17 immer mal wieder beim Osteopathen... Es springt einfach wieder raus.... aber die Kinder sind nach diesen Sitzungen wirklich wieder anders drauf...
Klar kostet ein weiteres Kind auch Anstrengung, Aufmerksamkeit und noch vieles mehr - vielleicht weht daher aber eher also der Wind. ;) Dass es ums weitere Einschränken, um also eigene Verzichte geht, dass dein Mann das vlt. also nicht möchte, sich dadurch noch eingeschränkter, begrenzter, angebundener fühlt? Das allerdings scheint ja nun leider bei nicht wenigen Männern der Fall zu sein! Wie gesagt: nach meiner Beobachtung geht der Kinderwunsch überwiegend doch von den Frauen aus - einige Männer machen dann eben so mit ;), andere lehnen sich dagegen auf oder sagen ganz klar, sie wollen nicht (Kinder oder noch mehr Kinder). Wieder andere drucksen halt so herum. Es wollen viele Männer heute wohl einfach eben länger frei sein - ohne Verantwortung für noch anderen Menschen, ohne Verpflichtungen, ungebunden. Sie sind einfach selbst noch nicht wirklich erwachsen bzw. gereift oder eben doch recht egozentrisch. Habe da leider auch keinen Rat, was man da tun, wie man sich da verhalten könnte. Mancher Mann freut sich erst, wenn Kinder da sind und er feststellt, dass ihm das doch auch viel gibt und nicht nur Last ist. Manch anderer macht sich so schnell, es geht oder auch erst nach einer Weile aus dem Staub. Tut mir leid für dich, aber euere Tochter ist ja auch noch klein - vielleicht braucht dein Mann erst mal bisschen Verschnaufpause, bis der Kleine selbständiger ist und hat dann auch nochmal Lust auf ein weiteres Kind - hatte unten eine andere Frau ja auch so eine ähnliche Situation ...Viele Grüße :)