Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, ich hab das hier ja nun schon öfter gelesen und mir selber geht es genau so: Warum ist man bei der ersten (möglichen!) Schwangerschaft noch so hibbelresistent und bei der zweiten oder weiteren so fix am Schwangerschafts-Test zücken?!?! Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich 9 Tage nach (!) NMT mal getestet, aber auch nur weil eine Weihnachtsfeier vor der Tür stand und ich sicher sein wollte, dass ich nix kaputt mache!!! Nun bin ich NMT+2 und kann mich gerade noch am Riemen reißen. Wenn bis Samstag keine Mens da ist, was aber bei mir eigentlich noch völlig normal wäre, dann ist es mit der Ruhe aber vorbei... In einem Beitrag unten wurde gerade geschrieben, ich zitiere Kim007: "wenn man nix machen würde, dann würde man vielleicht nichtmal merken, wenn die mens später kommt oder würde sie halt einfach als später gekommen in kauf nehmen so musst du mit der gewissheit klar kommen...." Im Nachhinein bin ich mir fast sicher, dass ich im Zyklus vor meiner ersten Schwangerschaft auch schon ein paar Tage schwanger gewesen bin. Denn da kam die Mens extrem zu spät, 3,5 Wochen. Wir haben es ein halbes Jahr probiert, also kein Unfall, sondern echtes Wunschkind und trotzdem musste ich die ganze Zeit über keinen einzigen negativen Test in Händen halten. Ich hab tatsächlich erst im 6. Zyklus überhaupt mal einen Test gemacht... Naja, bin mir sicher, der 5. Zyklus wäre erst positiv und dann negativ gewesen. Aber jetzt kann mir das egal sein und die Wahrheit werde ich auch nie rausfinden... Mit der frühen Testerei tut man sich also überhaupt keinen Gefallen, warum machen wir es dann trotzdem? Und warum geht so vielen wie mir, dass man es bei der ersten Schwangerschaft hinkriegt, schön ruhig zu bleiben und bei der nächsten Runde ist man so furchtbar hibbelig? Liebe Grüße, Ninkashi PS: an die, die sich an meine Frage von letzter Woche erinnern können: ich hab nun am Wochenende überhaupt keinen Alkohol getrunken und ein paar Leute wissen halt jetzt, dass ich schwanger sein KÖNNTE und gut ist! :-)
Das habe ich mich auch schon gefragt... Und letztlich habe ich mir gedacht, dass man vielleicht so hibbelt, weil wir hier alle zusammen sind. Beim Üben für die erste Schwangerschaft war ich einfach total naiv! Ich wusste nicht, wie viele nicht schwanger werden (wir haben 45 ÜZ gebraucht und ich dachte, das ist total unnormal), ich wusste nicht, was es für Therapien gibt und ich habe alles mit mir selbst ausgemacht... Ob es daran liegen kann? Ich weiß es nicht!
Bin gespannt, was die anderen für Gründe nennen... ![]()
Ich glaube bei mir war es zum einen, weil ich den Abstand zu meiner Kleinen nicht zu groß werden lassen wollte. Und zum anderen weiß ich ja jetzt auf was ich zu hibbel. Hab das alles schon mal gemacht und kenne das tolle Gefühl ss zu sein, die ersten USBilder zu bekommen, das erste Mal das Herz schlagen zu hören, das erste CTG, die ersten Tritte zu bekommen und so weiter.
stimmt, beim ersten hab ich fast 2 Wochen nach NMT getestet - irgendwie ist es mir gar nicht aufgefallen. Eine Freundin von mir die auch schwanger (mit 2. Kind) wurde (und auch werden wollte) hat 1 Tag nach NMT pos. getestet und fragte mich wie weit es bei mir ist - da ist mir erstmal aufgefallen, dass ich soooo lange drüber war. Als ich letztes mal dachte dass ich ss wäre, konnte ich den NMT nicht erwarten, auch dieses mal warte ich, werde aber auf jedenfall erst später testen, damit ich nicht wieder enttäuscht werden. Warum? Ich wünsche mir ein 2. Kind, will es aber keinem erstmal sagen und alle drängen uns die Kindersachen endlich zu verkaufen und die Uhr tickt.
Danke für Eure Antworten. Ja, es scheint in der Tat so zu sein, wenn man weiß, was auf einen zukommt, braucht man viel früher die Gewissheit. Schrecklich! :-)