Hasenfrau
Hallo alle zusammen, ich habe nach einer sehr doofen Schwangerschaft (ab der 18. SSW Blutungen durch ein Hämatom am innerer MuMu, Cervix-Insuffizienz mit Trichterbildung, 4-Wochen Dauertokolyse, 2 Zyklen Lungenreife und 14 Wochen Krankenhaus mit Bettruhe) im Auguat 2010 einen kleinen Jungen bei 35+2 geboren. Er ist gesundheitlich topfit und ein kleiner Sonnenschein. Wir denken nun über ein Geschwisterchen nach, aber ich habe irgendwie Hemmungen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll, wenn das Gleiche nochmal passiert (FA sagt es kann sein, muss aber nicht. Wahrschienlichkeit ist aber hoch. Na toll, was soll ich damit anfangen???) Bei mir konnte kein Grund (es lag keine Infektion oder so vor) für die GMH-Verkürzung festgestellt werden. Ich gehe also davon aus, dass es eine Gewebsschwäche ist. Gibt es hier jemanden, der auch solche Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße Hasi
Hi Du,
oh man, da hast Du ja einiges mitgemacht.
Ich kann Dir nur meine Geschichte erzählten:
Ich hab bei weitem nicht so viel mitgemacht wie Du in meiner Schwangerschaft, ich habe 3 Monate sehr viel gebrochen (nachts davon auch aufgewacht), hatte in der 12. Woche Blutungen, viel Ruhe und Magnesium verschrieben bekommen, ab der 20. Woche ungefähr, hatte ich schon Wehen, es wurde dann festgestellt, daß ich eine Infektion hatte und das wahrscheinlich die Wehen ausgelöst hat. Wieder schonen angesagt. Ich hatte auch immer Ängste, daß mein Sohn zu früh kommt. Letzendlich kam er dann eine Woche zu spät. Naja, was natürlich besser ist.
Auf alle Fälle konnte ich mir die ersten 3. Jahre seines Lebens überhaupt nicht vorstellen nochmal schwanger zu werden, weil ich immer dachte, er muß mindestens so alt sein, daß er einigermaßen "alleine" klar kommt, also ich ihn nicht mehr heben muß, er im Kiga ist, usw. Weil ich in meiner 1. Schwangerschaft absolutes Hebeverbot hatte. Wie soll das funktionieren mit einem kleinen Kind? Ja nun versuchen wir schon seit ungefähr 4 1/2 Jahren ein Geschwisterchen zu bekommen für meinen bald 8jährigen Schatz und es klappt nicht. Mittlerweile mache ich mir schon teilweise "Vorwürfe" warum wir es nicht eher probiert haben. Aber was wäre gewesen, wenn die Schwangerschaft nicht so doll verlaufen wäre? Wobei das jetzt natürlich auch blöd wäre, mein Sohn geht bald in die dritte Klasse und wenn ich wochenlang im Krankenhaus liegen müßte, wäre es auch nicht so doll.
Ganz lange Rede, kurzer Sinn: einen richtigen Moment gibt es wahrscheinlich nicht. Geh nach Deinem Herzen.
Ich wünsche Dir alles Gute.
LG,
puschel ![]()
...mir ist so, als kennen wir uns aus dem Forum hier, oder? Dein Name kommt mir jedenfalls bekannt vor
War nach meiner FG und vor der letzten SS hier unterwegs.
Du hast Recht, irgendwie gibt es wohl nie den richtigen oder falschen Zeitpunkt. Irgendwie entscheidet das wohl jemand da oben oder so.
Ich glaube ich muss es einfach riskieren (Mein Mann versteht das nicht so richtig, wenn ich sage: "Mein größter Traum wäre ein es eine normale Schwangerschaft zu erleben".)
Und selbst wenn es nochmal auf diese Situation hinauslaufen würde würde ich das alles wieder in Kauf nehmen, weil es um einen kleinen Menschen geht. Es gibt Schlimmeres, das schafft man.
Liebe Grüße, hoffe dass es bei euch bald klappt und ihs schon bald wieder ![]()
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