MissHaribo
Ich wollte dir nicht mehr auf meinen Beitrag von gestern antworten, weil ich denke, er wäre sicher untergegangen..... also hier dann...
Ich hab da mal ne Frage wegen der PMS und der Hormonstörung, die du erwähnst... ich kämpfe nämlich sehr wohl damit, aber erst seit der Fehlgeburt im März... die fängt immer schon ca. 3-4 Tage nach meinem ES an und ist ziemlich stark... aber welche Hormonstörung soll das sein? Soweit ich weiß, wird die PMS doch vom Progesteron ausgelöst, welches in der 2. Zyklushälfte vermehrt produziert wird... lieg ich da falsch? Heißt das jetzt, dass ich gar nicht schwanger werden kann mit einer solchh starken PMS? So hab ich das in deinem Post nämlich verstanden.... Klär mich bitte mal auf...
Und Hugo ist seit ca. 2 Jahren ein beliebtes Sommergetränk... Sekt mit Holunderblütensirup, Pfefferminzblättern und Eiswürfeln.... sehr erfrischend und lecker... musst du unbedingt mal probieren...
GLG Isa
PS: Wenn ich die Fehlgeburt nicht mitrechne, bin ich schon im 8. ÜZ, deshalb auch die langsame Verzweiflung.....
Hallo Miss Haribo! So einfach lässt sich das gar nicht beantworten. So ist die Ursache des PMS noch nicht restlos geklärt, Vermutungen und Richtungen gibt es. PMS an sich ist ein Syndrom, dass sich nicht auf ein einziges Hormon zurückführen lässt. Nicht nur das Zusammenspiel der Geschlechtshormone beeinflusst das ganze, sondern auch psychogene Faktoren. So hat man festgestellt, dass junge Mädchen das Leiden schon praktisch von ihren Müttern übernehmen, obwohl da noch alles im reinen ist. Fast sicher scheint man sich zu sein, dass PMS durch den Anstieg des Progesteron und dem Abfall vom Östrogenen verursacht wird. Dabei ist das Verhältnis vom Progesteron zum Östrogen ausschlaggebend. Hauptsächlich aber der absinkende Östrogenwert macht man verantwortlich! Zunehmender Östrogenmangel wird bei Frauen beobachtet, die mit zunehmenden Alter auch zyklusunabhängig an PMS-artigen Beschwerden leiden, also den typischen Wechseljahrsbeschwerden. Östrogenmangel erkennt man auch an nachlassender Qualität des Zervixschleims bis hin zur trockenen Scheide bei postmenstruellen Frauen. Neben all diesen Faktoren vermutet man dass der Nervenbotenstoff Serotonin (der eigentlich für das seelische Gleichgewicht zuständig ist) kurz vor der Mens in den Keller fällt und Launenhaftigkeit auslöst. Vorübergehende und stressbedingte Schilddrüsenunterfunktion bringt dann noch Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden. All diese Hormone, Nervenbotenstoffe und psychogenen Faktoren greifen wie Rädchen eines komplizierten Uhrwerks ineinander und beeinflussen sich gegenseitig! Das PMS in mittlerer Ausprägung (leichte bis mittelstarke Beschwerden)zur Sterilität führt ist Unsinn. Bei sehr starken PMS, mit der ganzen Palette der Symptome macht das SS-werden unter Umständen schwieriger. Wie stark man selber sein PMS einschätzt ist sehr unterschiedlich und daher nicht leicht zu qualifizieren. Was für den einen gerade noch auszuhalten ist, ist für den anderen schon unerträglich! Mit Blick auf die Hauptverdächtigen Östrogen und Progesteron: Wer also kein oder kaum PMS hat, könnte im Umkehrschluss davon ausgehen, dass der Östrogen-Progesteronhaushalt ausgeglichener ist und nur dass meinte ich! LG Blume292