Elternforum Rund ums Baby

Tägliche Kochumfrage

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Dreikindmama

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Hallo, was gibt / gab es heute bei euch zu essen? Bei uns gibt es heute Spaghetti mit Tomatensoße und Brätklößchen. Gruß Sylvia


Crivisa

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Gnocchis mit Pesto und Parmesan. Mein 5 Minuten Gericht, wenn es schnell gehen muss.


Moira

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Spaghetti mit Tomatensauce ( mit Zucchini und Pilzen von gestern)


Mitglied inaktiv

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Kartoffelgratin und Salat


Sonnenkäferchen

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Schwiegermama hat für uns Kohlrouladen gemacht Dazu gab es Salzkartoffeln.


Mitglied inaktiv

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Szegediner Gulasch Mit Kartoffelknödel. Oma hat gekocht... lecker!


Port

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Reste: Braten mit Kartoffeln und Blumenkohl, vorher Blumenkohl/Brokkoli-Suppe aus der Tüte, etwas aufgepeppt.


charty

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Bandnudeln (aus Emmer) mit Zucchini-Käsesauce


Himbaer

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Selbstgemachte Pizza


Lucylu

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Wollte ich auch gerne machen, habe aber nirgendwo Hefe gekriegt Lg


Himbaer

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Bei uns gab es zumindest vorgestern noch welche. Im April, zum Geburtstag meines Jüngsten, habe ich mir Hefe von einem befreundeten Konditor geschnorrt. Ich verstehe es einfach nicht...


Lucylu

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Kartoffeln, Kohlrabi und Würstchen. Lg


Namwi

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Hier gab es heute Kartoffelgratin. Für mich mit Gemüsestäbchen und für den Rest mit Knusperdinos.


Dinchen881

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Bei uns gab es Kartoffelbrei mit Buttergemüse und Fischstäbchen, auf Wunsch der kleinen Dame im Hause


banffgirl

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Ich war heute lange arbeiten, und da hat Sohn sich eine Fertigpizza in den Ofen geschoben. Für mich und Mann gab es nur Brot.


Schniesenase

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Hi, das muss ich heute erzählen. Obwohl ich das Gefühl hatte, ich war die Einzige, die SO begeistert war, Kind und Mann fanden es ok, denke ich. Ich habe ein selbst kreiertes Pizzarezept gebacken. Wahnsinn! Teig mit selbst gemahlenem und gekauftem hellem glutenfreien Mehl, Hefe und zur Sicherheit Backpulver (hatte nicht so viel Zeit), zur Hälfte Olivenöl und Rapsöl, wenig Salz, etwas Flohsamenschalen (klebt so schön), belegt mit dünn Tomatenmark, vielen Kräutern, Tomaten, Jalapnooliven mit klein geschnitten, wenig Kochschinken, Mozzarella, obendrauf etwas Gouda gerieben - das war der absolute Hit! Im selbstgemahlenen Mehl waren Amaranth, Quinoa, Hirse, Hafer, Chia, Buchweizen und Hanfsamen. Der Teig war zwar ein wenig sperrig, schmeckte aber unheimlich gut. Das mache ich auf jeden Fall noch mal. Danke für's Zulesen meiner Begeisterung! VG Sileick


Port

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Für mich hört sich das gut an. Meine Lieben brechen auch nicht täglich in Begeisterungsstürme aus, wenn ich koche, aber gegessen wird immer reichlich. Tante Gisela (82) isst das Doppelte von dem, was ich schaffe, sagt aber so gut wie nie was. Sie redet aber altersbedingt und aufgrund beginnender Demenz sowieso so gut wie nichts. Manchmal mag es ihr auch nicht schmecken, aber solange sie gut isst, ist mir das egal. Ich gebe mir sehr viel Mühe und habe ein gutes Gewissen dabei, wie ich die Familie satt kriege. Der Mann lobt öfter, das ist gut so und bedeutet mir viel. Wenn es mal etwas Neues war, das nicht so toll wurde, dann heißt das bei uns immer "Das ist ausbaufähig", aber niemals "Igitt" oder "Das esse ich nicht." Ein einziges Mal in 16 Jahren hat er nur sehr wenig gegessen und das lag am Ziegenkäse, den ich verarbeitet habe. Nun weiß ich, dass Ziegenkäse bei ihm wirklich nicht geht und habe Verständnis dafür. Ich kann keine rohen Tomaten essen, ein Tomatensalat wäre für mich Höchststrafe, wenn ich ihn essen müsste. Morgen mache ich Hirtenmakkaroni, wie gestern in einem Link beschrieben. Das ist gewagt, weil für die weltbeste Bolosoße eigentlich der Mann zuständig ist. Und eine Art Bolosoße ist die Grundlage für Hirtenmakkaroni. Ich probiere es trotzdem, weil es mal was anderes ist und es sich für mich lecker anhört. Sie werden es schon essen, da habe ich keine Bedenken. Mach weiter so, alles gut.


Schniesenase

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Hallo Port! Danke für den Zuspruch! Sie meckern überhaupt nicht, beide nicht. Meine Tochter hat eine sehr mamafreundliche Art, ihr mangelndes Interesse an einem Essen rüberzubringen, isst auch höflicherweise dennoch etwas davon und mein Mann macht gern passende Komplimente, wenn ich denn ein bisschen danach fische. ;-) Von allein nur, wenn er wirklich absolut hin und weg ist. Er ist mit französischer Küche groß geworden, ich schwerpunktmäßig mit Dosensuppen von Aldi. Mittlerweile koche ich aber wirklich auf hohem Niveau und meist auch gern. Das Einzige, bei dem er dann wirklich sparsam bis nichts isst oder sich gar eine Bratwurst aus dem Kühlfach brutzelt - nein, zwei - das ist gebratener Fisch außer Lachs. Makrele, z.B. Die essen Kind und ich sehr gerne. Mache ich dann, wenn er mal nicht da ist zum Essen oder er bekommt dann eben Lachs. Wer ist Tante Giesela? Hat jeder eine Tante Giesela? Bei uns gab es eine Tante Anneliese. Sehr kultiviert und humorvoll und kein Stück dement. Sie ist vor Jahren mit Ende 80 gestorben. Sie hat am Ende konsequent das Essen verweigert, weil sie nicht mehr wollte, ohne Haus und Hof im Heim. Bin gespannt auf den Bericht mit den Hirtenmakkaroni. Teigwaren sind hier eine besondere Herausforderung, weil wir sehr glutenarm kochen müssen. Das haben wir gut gelernt, aber leider ist nun auch noch eine Fructoseproblematik dazugekommen. Nun kommen wir manchmal an unsere Grenzen. Aber irgendwie wird auch das lernbar sein, denke ich... Viele Grüße und einen schönen Restabend! Sileick


Port

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Tante Gisela ist tatsächlich die Tante meines Mannes (Schwester seiner verstorbenen Mutter), die keine eigene Familie hatte und sich immer um die anderen gekümmert hat, z.Teil hat sie gepflegt und bekocht, bis alle ihre Geschwister und Eltern gestorben waren. Sie lebt seit März bei uns, weil wir einfach in Corona-Zeiten die Versorgung nicht mehr sicherstellen konnten. Sie hatte ihre Wohnung im 3. Stock, etwa eine dreiviertelstunde von uns entfernt, wenn auch in derselben Stadt. Laufen kann sie so gut wie gar nicht mehr, ganz schwer nur noch mit Rollator und warm essen gehen mittags ins Seemannsheim ging auch nicht mehr. Also ist sie bei uns gestrandet. Das ist alles andere als einfach, aber muss ja irgendwie gehen. Man hat zu tun, muss alles für sie mit organisieren. Sie tut keinen Handschlag mehr alleine, nichts, Null. Manchmal komme ich mir vor wie Hotel, Kellnerin und Putzfrau. Fahrdienst sowieso, Arzt-Organisator und Hörgeräte-Putzer. Bleib bei Deiner Linie - erstrecht wenn kochen Spaß macht. Die Familie weiß es zu schätzen und zusammen essen ist wertvolle Zeit.


Schniesenase

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Ich ziehe meinen Hut! Tante Giesela kann sich glücklich schätzen, dass sie so gut aufgehoben ist, und das wird sie tief im Inneren auch tun, selbst wenn sie es nicht äußert. Alt werden ist nicht leicht! Da hast Du was gut beim Bewacher der Tore da oben! Gibt es eine Pflegestufe? Könnt Ihr Unterstützung beantragen? Man sollte jede Möglichkeit nutzen. Auf jeden Fall! Ich habe vom Industriefood zum individuellen, frischen Essen gefunden, von Cola zu stillem Wasser, von Süßigkeiten zu maßvollem Essen. Es macht Sinn, es macht Spaß, und es fühlt sich richtig an. Man kann so viel ändern, wenn man es nur möchte und auch Freude daran hat! Halt die Öhrchen schön steif und lass Dich nicht von Tante Giesela unterkriegen. Wenn sie sowas tut, wird sie täglich dem Himmel danken, dass sie bei Euch sein darf und Du Dich kümmerst. Schön auch für Dich selbst sorgen! :-) Liebe Grüße Sileick


Port

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Es ist nicht immer konfliktfrei. Vor allem, weil sie nicht einsehen will, dass sie noch unbeweglicher wird, wenn sie sich nur von der Couch bis zum Klo bewegt. Und es ist auch nicht schön, jeden Abend vorm Fernseher einer immer wieder einschlafenden alten Frau mit offenem Mund halb liegend zuzusehen. Ins Bett will sie aber auch nicht und bleibt oft länger als wir im Wohnzimmer. Wird sich demnächst ändern, wenn ihre zwei Zimmer fertig sind im Obergeschoss. Dann kann sie da fernsehen und wir haben wieder mehr Privatsphäre. Im Gästezimmer, in dem sie momentan schläft, gibt es zwar einen Fernseher, aber den macht sie nie an. Pflegestufe gibt es noch nicht, aber wir sind dran und werden demnächst die Initiative ergreifen. Was dann allerdings einfacher werden soll, weiß ich auch nicht. Mein Mann macht viel, was Tante Gisela betrifft, es hängt längst nicht alles an mir. Da ich aber auf längere Zeit zu Hause bin, sehe ich sie im Alltag ständig. Das gefällt mir nicht immer. Gerade sitze ich mit Netbook am Wohnzimmertisch und schaue auf eine schlafende Tante Gisela. Fernseher läuft mit einer Lautstärke, dass einem die Ohren dröhnen, sie kriegt nichts mit. Früher habe ich oft mit Tüten gekocht, mache ich heute nicht mehr, außer Suppen als Vorspeise, die ich aber noch aufpeppe. Es macht so viel Spaß, frisch zu kochen, vor allem wenn es dann auch noch schmeckt. Im Restaurant gibt es nur noch Dinge, die man selber nicht macht oder was die anderen Familienmitglieder nicht essen. Früher haben wir auch mal Schnitzel bestellt, das will aber keiner mehr, seit ich die selber sehr gut kann. Italienisch oder griechisch gehen wir trotzdem gern essen, auch gutbürgerlich.


Schniesenase

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Das kann ich mir alles gut vorstellen. Ich habe mal eine Zeit in einem Haus mit einer älteren Frau gewohnt, die dann immer weniger selbstständig sein wollte, weil sie ja mich hatte. Sie war eine mir wirklich sehr liebe Nachbarin gewesen. Ich habe ihr geholfen und sie mir. Ich hatte von vornherein im Brief geklärt, dass ich meine Privatsphäre unbedingt brauche, Vollzeit arbeite und nebenbei ein Haus versuche zu erwerben, und wenn ich es dann hätte, ausziehen würde. Dass ich ihr helfen kann mit wöchentlichen Einkäufen, mit Papierkram, handwerklichen Dingen, aber nicht pflegen könne und volle Fürsorge übernehmen möchte. Ich wusste, dass so etwas unsere Beziehung sicher zerstören würde. Ich wohnte dort in einer Einliegerwohnung. Theoretisch war Abstand also möglich. Praktisch rückte sie mir dann immer mehr auf die Pelle. Sie wollte halt gern Gesellschaft, und mich machte das in dieser Ballung verrückt neben meinem Job, der nicht unanstrengend war. Ende vom Lied war, dass sie schnell nachließ, immer weniger machen wollte, am Ende einen Unfall provozierte und dann schwer enttäuscht war, als ich eben nicht umschwenkte, sondern dabei blieb, ihr mit Papierkram (allein das war echt viel Arbeit) und organisatorischen Sachen zu helfen, Pflege aber von außerhalb gemacht werde müsse. Sie hatte durchaus Familie, aber die waren alle weit weg. Die sind aber alle so vermögend und bemüht, dass ich mit ihnen im Kontakt eine Lösung finden konnte, wie es nach meinem Auszug weitergehen konnte. Sie haben sich wirklich sehr tatkräftig gekümmert, als es nötig war. Immerhin war der Papierkram perfekt sortiert und auf Zack, alle doppelten Versicherungen etc. endlich gekündigt, Abrechnungen (private Kasse, Beihilfe) erledigt usw. Mehr konnte ich nicht machen. Ich glaube, das geht mit vielen Frauen so, die immer für alle da waren und sich quasi aufgeopfert haben, wenn sie älter werden: Irgendwie werden sie auch böse, weil sie erwarten, das nun alles zurückzuerhalten und dass es auch ihr gutes Recht sei. Stimmt ja auch irgendwie, es wäre ja gerecht, nur dass eben die Menschen jetzt andere sind. Es ist unfair, das nun 100% auf Menschen zu projezieren, die damals gar nicht dabei gewesen waren, als frau sich aufopferte und für alle anderen da gewesen war. Die Entscheidung, sich selbst immer aufzuopfern, scheint doch bei manchen Menschen, insbesondere Frauen, im Alter so ein Ungleichgewicht im Kopf zu machen. "Jetzt bin ich dran!", scheinen sie im Inneren zu denken. Und dann können sie richtig rücksichtslos werden und verlieren die ganze, ihr Leben lang gelebte und gepflegte Disziplin. Das ist wirklich nicht einfach. Man sieht die Not, man sieht auch die Unfähigkeit, sich einzulassen, selbst was machen zu müssen, aber wir haben alle auch unsere eigenen Grenzen. Gut, wenn es bei Euch auf mehr Distanz geht. Ich hoffe, Ihr findet einen gangbaren Weg! Einfaches Hilfsmittel: Ohrhörer für die Tante für den Fernseher? Ja, das machen wir auch so: Im Restaurant wird gegessen, was wir nicht kochen würden. Manchmal, wenn ich dann doch mal was bestellt habe, was ich auch selbst koche, oder mein Mann, war ich enttäuscht, weil wir das schon ziemlich gut können. ;-) Morgen nutzen wir noch einmal die letzte Chance vor dem nächsten Lockdown, auswärts zu essen und unserem Lieblingschinesen noch mal ein bisschen Unterstützung (ganz ohne Aufopferung ;-)) zu verschaffen. Alles Gute für Euch! Es ist immer unglaublich, was für Schicksale hier im Forum herumgeistern und wie viel so viele Menschen leisten! LG Sileick


Port

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Antwort auf Beitrag von Schniesenase

Wahnsinn - Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Ich bin sprachlos. Besser hätte ich den Alltag nicht beschreiben können. Ist anscheinend überall das Gleiche. Genauso läuft das hier. Wir werden während des Lockdowns jetzt den Chinesen, Griechen und Italiener öfter mal bemühen, um sie zu unterstützen. Wir holen dann ab. Leider ist das Essen dann nicht mehr ganz so toll, weil es eben nicht mehr heiß auf den Tisch kommt. Und den Sohn (meines Mannes) habe ich genötigt, seine neue Flamme morgen nochmal zum Italiener auszuführen, bevor die am Montag dicht machen müssen. Das nötige Kleingeld dafür holt er sich morgen früh ab (pssst - Papa darf das nicht wissen).