wish1
Hallo, muss mal Dampf ablassen und möchte eure Meinung dazu hören. Vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich, im Moment habe ich aber wieder diese aufkochenden Emotionen, die mich dann immer wieder deprimiert machen. Ich finde es grundsätzlich gut und schön, dass unser Kind (ein Jahr) so viele Bezugspersonen (2 Omas, 2 Opas, Tante, Onkel, Cousinen) hat und diese es fördern/fordern, mit ihm spielen, es betüdeln usw., aber manchmal, wie grade eben, wird es mir zu viel. Wir wohnen im Haus der Schwiegereltern, mit denen ich mich verstehe (wollen sich nicht einmischen), wir kommen miteinander gut aus. Sie sind natürlich hin und weg vom Enkelkind und passen auch zweimal vormittags auf ihn auf, während ich in der Arbeit bin, was jedoch meiner Meinung auch reicht. Habe das Gefühl, dass sie ihn zu oft haben wollen. Gelegentlich wird geklopft oder die Tante läutet spontan, ob sie nicht kurz das Kind mit zur Oma nach unten nehmen dürfe. Eben gerade hat meine Kind geschrieen/gequengelt, da sie nicht schlafen und auch nicht mit mir kuscheln wollte (sie ist etwas krank), aufeinmal klopfte es an der Tür, warum sie weine. Dann wurde er mir mehr oder weniger aus den Armen genommen (gerissen?), er könne unten mit seiner Cousine ja spielen. Ich stimmte zu, denn der Kleine streckte ihr gleich die Arme aus und schien beruhigt zu sein. Ich bin nur noch genervt, denn sie hat gestört, sich eingemischt, nur weil er brüllt, muss er doch nicht gleich ein Ablenkprogramm von Oma/Cousine bekommen, vor allem wenn er eh vormittags bei ihr war. Irgendwie kommt da auch so ne Art Eifersucht hoch. Sie hat auch ganz stolz verkündet, dass sie den ganzen Vormittag mit ihm gespielt hat. Hatte dann ein bisschen ein schlechtes Gewissen, da ich das mit ihm nicht mache, er lebt mit mir und ich zieh ihn in meine Alltags-Tätigkeiten mit ein und lass ihn selber viel spielen/entdecken, zwischendurch lese ich mal was vor oder spiele kurz mit ihm, rede natürlich auch, aber nicht ständig wie Oma. Dieses Getüddel und ständig Aufmerksamkeit schenken macht doch nur unselbstständig, oder? Ich mache mir eh ständig Gedanken, ob ich eine gute Mutter bin, genügend mit ihm spiele, rede, usw, aber andereseits möchte ich mich ja auch noch selbst verwirklichen, bin froh wenn ich ein paar Stunden arbeiten kann und Abwechslung habe. Extreme (z.B. nur daheim sein als Mutter und Hausfrau oder die ganze Energie in die Arbeit stecken) erfüllen mich nicht ausreichend und ich bekomme depressive Phasen. Ja, und dann kommen noch die Schwiegereltern/Tante dazu, habe oft das Gefühl, sie "nehmen" mir den Kleinen weg und beanspruchen ihn zu sehr für sich. Ich fühle mich oft beobachtet, und habe Angst vor Kritik, was meine Mutterrolle anbelangt. Solche Aussagen wie "Mit einem Kind kann man nicht genug reden" oder "Man darf sie nie aus den Augen lassen" machen mich irgendwie fertig, setzten mich unter Druck. Mir ist diese Nähe irgendwie zu viel, auch für den Kleinen, wobei er sich immer wohl bei ihnen fühlt. Kennt das jemand?
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