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Geschrieben von Waldjuli am 03.12.2014, 2:35 Uhr

Wie es ist von seinem Kind getrennt zu sein

Wusstest Du, dass einem im Deutschland einfach so und ohne faktischen Grund das eigene Kind weggenommen werden kann? Und das man als junge Frau dazu gezwungen werden kann ohne sein Kind und ohne seine normalen Freiheitsrechte zu leben - und das obwohl man keine Straftat begangen hat? Obwohl man noch nicht einmal etwas moralisch verwerfliches getan hat.

Wir wussten das nicht. Bis aus der frohen Botschaft 'Anna hat ihr Kind bekommen' der 'Fall Anna' wurde. Seitdem erleben wir Jeden Tag wie Willkür, Ungerechtigkeit und gezielte Verunsicherungen das Leben einer kleinen Familie unerträglich machen.

Eine kurze Zusammenfassung des Falls:
- Anna bekommt im Mai 2014 ihr erstes Kind
- Ihre Tochter leidet nach der Geburt unter unerklärlichen Atemaussetzern
- Keiner findet die Ursache dafür und plötzlich wird Anna beschuldigt für die Atemaussetzer ihrer Tochter verantwortlich zu sein
- Obwohl es eindeutige Beweise gibt (reine Fakten!), dass Anna unschuldig ist, hält sich die Theorie hartnäckig und das Sorgerecht wird entzogen
- Nachdem klar ist, dass diese Theorie keinen Bestand hat werden ständig neue Gründe gesucht, um Mutter und Kind voneinander zu trennen
- Aktuell hat Anna ihr Sorgerecht noch immer nicht zurück

Vielleicht kennst Du Annas Fall schon, da er seit einigen Monaten immer mal wieder durch die Presse geht. Die Aufmerksamkeit der Presse konnten wir durch viel Mühe und Arbeit gewinnen, das deckt jedoch leider nicht die hohen Kosten für Anwälte, die wir permanent tragen müssen, um für Anna zu kämpfen und sie vorm nächsten Unheil zu bewahren. Es sind mittlerweile mehrere Anwälte auf den Fall angesetzt und überall herrscht Fassungslosigkeit - sowohl persönlich als auch professionell.
Wir können Unterstützung im Moment wirklich gut gebrauchen, auch auf finanzieller Ebene. Damit Anna und ihre Tochter endlich zu ihrem natürlichen Recht kommen: Ein ganz normales Leben als Familie - nachdem 5 wertvolle, erste Monate bereits zerstört und verhindert wurden.

Annas Fall steht für viele andere Fälle in Deutschland. Das haben wir durch die zahlreichen betroffenen Menschen, die mit uns in Kontakt getreten sind, schon erfahren. Annas Fall ist nur durch viel Glück und Engagement an die Presse gelangt. Doch es gibt weitere!
Wir wollen nicht nur Anna und ihre kleine Familie schützen, sondern auch dazu beitragen, dass Straftaten von Seiten der Institutionen aufgedeckt werden. Wir wollen damit ein Zeichen setzen! Ein Land ist nur so frei wie die Menschen, die darin Leben. Und für das was eigentlich selbstverständlich sein sollte (Freiheit, Grundrechte, Gerechtigkeit...) müssen Anna und ihre kleine Tochter nun schon seit Monaten kämpfen.

Hier kommst Du zur Hilfsaktion auf betterplace.org:
www.betterplace.org/p23718

ARTIKEL AUS DEM HAMBURGER ABENDBLATT
http://www.abendblatt.de/hamburg/article130546064/Warum-eine-Mutter-ihr-Baby-nicht-in-den-Arm-nehmen-darf.html

ARTIKEL BEI RTL AKTUELL
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/hamburger-jugendamt-nimmt-epileptikerin-das-kind-weg-3e657-51ca-51-1999634.html

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2 Antworten:

Re: Wie es ist von seinem Kind getrennt zu sein

Antwort von Johanna3 am 03.12.2014, 14:51 Uhr

"Wusstest Du, dass einem im Deutschland einfach so und ohne faktischen Grund das eigene Kind weggenommen werden kann?"

Einfach so? Ganz bestimmt nicht. Und was meinst du, würde passieren, wenn künftig nicht mehr der Verdacht ausreicht, bevor eingeschritten werden darf?



Re: Wie es ist von seinem Kind getrennt zu sein? fuer das Kind auf alle Faelle besser

Antwort von Benedikte am 06.12.2014, 10:44 Uhr

als ""ploetzlich"" an einem unerwarteten Amtemaussetzer zu sterben

wir haben ja beide keine Akteneinsicht, aber mich erschrecken ganz viele Fakten, die in ihrer Gesamtheit jedenfalls nach dem, was ich sehe, es absolut nachvollziehbar machen, dass das Jugendamt Hamburg nicht noch weitere Faelle wie Yagmur, Chantal,Dennis usw erleben will

Fakt ist, dass die Mutter Epileptikerin ist und Fakt ist, dass sie unter solchen anfaellen infantil handelt-oder? Meine Tochter hat im alter von knapp drei aucvh mal infantil gehandelt und den bruellenden Saeugling geholt und wollte ihn zu mir schleppen-hatte es eine Treppe geschafft, ihn am Body gehalten. Nie bin ich so schnell gewesen- aber im worst case haette es gereicht. Und hier, wo die Moeglichkeit besteht, dass sie das Baby im anfall zu fest drueckt aus Panik, da muss das amt einschreoten, oder?

Auch scheint sie ja in unguten sozialen verhaeltnissen zu leben. Alleine sicher kein anlass fuer eine Inobhutnahme, aber so? Das Kind hat keinen Vater bzw mehrere moegliche, aber keinen, der der Mutter beisteht im alltag. Sie leidet unter einer abtreibung, die sie im alter von 15 hat vornehmen lassen. Sie hatte eine schwierige Kindheit, Migrationshintergrund, das Wort arbeit und Ausbildung oder Schulabschluss kommt nicht vor,

und , wie gesagt, das Baby hat faktisch unerklaerliche atemaussetzer und die ja wohl, wie ich lese, nur im beiein der Mutter.

Ganz ehrlich, ich kann das Jugendamt verstehen.

Und die Idee, dass sie in ein Mutter Kind Haus geht, ist doch prima. Fuer beide.

Von daher-von mir keine Unterstuetzung.

Benedikte



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