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Mehrsprachig aufwachsen Mehrsprachig aufwachsen
Geschrieben von Kacenka am 06.02.2013, 9:25 Uhr.

Re: natürliches Rangehen

Liebe Ursel,
dann habe ich das mit dem Englisch falsch verstanden - klang für mich schon ziemlich barsch. (ich denke trotzdem, Englisch ist Sprachenkiller und sollte - wenns nicht in der Familie als Muttersprache vorhanden ist, erst in der Schule gelernt werden, sonder lernt man als Erwachsener potentiell weniger Sprachen, weil man mit Englisch fast überall durchkommt und alle ihr Englisch verbessern wollen - ist meine Erfahrung).

zu Deinem anderen Kommentar:

"Das ist einem Kind ja schnurzepiepe, es lernt die Sprachen, die es hört."

das mag bis etwa 3 jahre so sein, dann reagieren die Kinder auch auf so Sachen wie Prestige und allgemeine Akzeptanz der Sprachen ausserhalb der Familie. Da kenne ich nun wieder ganz viele, z. T. traurige Beispiele. Mit der Isolation in einem fremden Land ist das nicht vergleichbar, sorry, aber da fehlt Dir (trotz Deiner längeren Erfahrung) die Einsicht. Flämisch ist, wie gesagt, noch mal ein anderer Fall, da ja offiziell eine der Landessprachen, aber die Konflikte dort haben sich in den letzten Jahren erschreckend zugespitzt (hab da erst im Oktober wieder ein schockierendes Referat gehört) und da ist die Lage dann in einer Familie automatisch auch anders, finde ich.

Und was den Einfluss der Umgebung angeht
("Und man sollte zwar den Wert der Verwandtschaft bzw. Besuche in der icht-Umgebungssprache nicht unterschätzen,a ber nu den Erfolgder mehrsprachigen Erziehung auch nicht unbedingt davon abhängig machen:"): das sehe ich auch - aus Erfahrung etwas anders. Da fällt mir spontan eine Freundin ein - sie ist Isländerin, ihr Mann Tscheche, er spricht so gut wie kein Isländisch (das heisst: inzwischen wahrscheinlich gezwungenermassen schon etwas mehr, aber damals nicht - sie haben mit Dolmetscher geheiratet) und die Tochter sprach fliessend isländisch, aber kein Wort tschechisch, obwohl in der Familie NUR tschechisch gesprochen wurde. Das hat sich erst geändert, als sie mal bei der Oma in Tschechien waren...
Übrigens uns das auch viele andere Familien bestätigt...
Trotz aller Meinungsverschiedenheiten möchte ich jetzt mal einen Dank an Dich aussprechen, denn im Prinzip teile ich Deine Meinung und ich finde es gut, dass Du hier vielen unsicheren jungen Leuten Mut machst - das ist wichtig, denn man wird leider immer noch von vielen Leuten schief angeschaut, wenn man mit seinen Kindern anders spricht, als die Umgebung. Es ist einfach so - wers selber nicht kennt...
viele Grüsse nach Dänemark!
K

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