Mehrsprachig aufwachsen Mehrsprachig aufwachsen
Geschrieben von Pamo am 05.02.2013, 9:23 Uhrzurück

natürliches Rangehen

Danke für den sehr interessanten Beitrag!

Ich bin auch so eine Zweisprachige. Anfangs haben wir mit Kind OPOL gemacht, Umgebungssprache war Englisch, Kind war aber mit mir zuhause.

Als das Kind in eine (englischsprachige) Kita kam, haben wir ganz auf Familiensprache Deutsch umgestellt. Das fühlte sich für mich gänzlich unnatürlich an, jedenfalls in den ersten paar Wochen.

Beim Umzug ins deutschsprachige Umfeld habe ich wieder auf Englisch mit dem Kind umgestellt, zwecks Erhalt der englischen Sprache. Auch das fühlte sich wieder ungewohnt/unnatürlich an.

Der Vater sprach und spricht immer seine Muttersprache Deutsch mit dem Kind.

Mein Fazit: Wenn das Ziel die optimale Sprachförderung ist, dann muss man manchmal über seinen eigenen Schatten springen. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

PS: Übrigens gehört mein Kind zu den zweisprachigen Frühsprechern, mit 8 Monaten kam das erste Wort: "iger" für Tiger (Englisch).

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