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Geschrieben von emre am 19.07.2017, 16:01 Uhrzurück

Dem Arbeitgeber von Fehlgeburt erzählen oder lieber nicht?

Hallo liebe Mit-Sternen-Mamas,

darf ich euch um euren Rat bitten?

Leider mussten wir vergangene Woche erfahren, dass unser Baby im Bauch verstorben war. Ich war 12. Woche, aber das Baby war schon seit der 10. Woche nicht mehr gewachsen und hatte keinen Herzschlag mehr. Ich möchte keine Ausschabung und warte nun auf einen vom Körper selbst eingeleiteten Abgang.

Aufgrund einer Vorerkrankung kann ich Medikamente, die dies evtl. beschleunigen wie Cyotec leider nicht einnehmen. Deshalb kann es nun wohl bis zu sechs Wochen dauern, bis der Körper erkennt, dass er diese Schwangerschaft nicht mehr weiter halten muss.

Ich weiß nun nicht, wie ich es bei der Arbeit machen soll. Mein Arbeitgeber wusste noch nichts von der Schwangerschaft.
Würdet ihr euch einfach krank schreiben lassen, ggf. bis zu sechs Wochen und irgendeine Krankheit erfinden?

Manchmal denke ich auch, dass ich doch einfach erzählen kann, dass ich eine Fehlgeburt hatte...momentan möchte ich irgendwie auch (noch), dass andere wissen, dass wir auf ein Baby gewartet haben und dass unser Sternenkind existiert.
Ich weiß aber nicht - und hier hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt- ob ich in ein paar Monaten nicht bereuen würde, dass ich etwas erzählt habe.

Deshalb würde es mir sehr helfen, eure Erfahrungen zu hören:
Habt ihr eurem AG von eurer FG erzählt, obwohl er vorher noch nichts wusste? War das auch im Nachhienein die richtige Entscheidung?
Oder warum habt ihr im lieber nichts erzählt?

Danke euch schon im Voraus!!

 

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