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- Was gehört in meine Kliniktasche?
 
- Ernährung in der Stillzeit: Darauf kommt es an
 
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Ernährung in der Stillzeit: Darauf kommt es an

Ernährung in der Stillzeit: Darauf kommt es an Ihre Milch ist normalerweise immer optimal auf den Energie- und Nährstoffbedarf Ihres Kindes eingestellt. Notfalls greift der Körper die mütterlichen Reserven an, um das Kind gut zu ernähren. Damit Sie beide die gesamte Stillzeit hindurch gut mit allen nötigen Nährstoffen versorgt sind, ist es daher wichtig, dass Sie sich ausgewogen ernähren.

Davon profitiert neben Ihrem Stoffwechsel übrigens auch Ihre Verdauung. Frauen, die voll stillen, verbrauchen mehr Kalorien als sonst. Es ist allerdings wichtig, nicht nur (etwas) mehr zu essen, sondern auf die Qualität zu achten. Nur ein ausgewogener und abwechslungsreicher Speiseplan liefert ausreichend:

Kohlenhydrate, diese Energielieferanten stecken vorwiegend in Getreideprodukten
 
hochwertige Fette, die etwa für die Entwicklung der Netzhaut und des Gehirns wichtig sind. Solche Fette stecken zum Beispiel in Keimöl, Fisch oder Avocado
 
Calcium, Eisen, Jod und Magnesium sowie andere Elemente, die für viele Funktionen des Körpers unentbehrlich sind. Calcium ist zum Beispiel für den Knochen- und Zahnaufbau sehr wichtig. Neben Milch und Milchprodukten, Fleisch und Eiern unterstützen auch manche Gemüsesorten (etwa grünes Blattgemüse, Broccoli, Porree oder Spinat) die Versorgung mit wichtigen Elementen
 
Vitamin A, B, C, D und E; diese Vitamine haben viele Funktionen im Stoffwechsel. Karotten und andere Gemüse sowie Obst und Getreideprodukte liefern viele Vitamine. Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, es kommt zum Beispiel in Pflanzenölen wie Raps- oder Sonnenblumenöl vor.
 

Ihr Körper muss nach der Geburt, egal wie sie verlaufen ist, wieder zu Kräften kommen und den Blutverlust ausgleichen. Dabei helfen ihm vor allem gute Ernährung und viel Ruhe. Hebammen empfehlen gerne bewährte Hausmannskost, wie eine gute Hühner- oder Rindersuppe mit Ei, Nudeln oder Reis.

Sie dürfen essen, was Ihnen schmeckt!

Die Zeiten, in denen stillende Mütter bestimmte Lebensmittel von vornherein meiden sollten, sind vorbei. Denn jedes Kind ist anders. Ob Ihr Kind eventuell bestimmte Dinge in Ihrer Nahrung nicht verträgt, ist eine individuelle Erfahrungssache. Essen Sie also ruhig mit Freude. Und genießen Sie einmal am Tag eine warme Mahlzeit – möglichst in aller Ruhe.

Für Ihre Ernährung in der Stillzeit gilt übrigens auch: Viel trinken, denn Ihr Flüssigkeitsbedarf steigt um ein bis zwei Liter pro Tag. Geeignete Getränke sind Wasser bzw. (stilles) Mineralwasser oder auch Kräuter- und Früchtetees. Fruchtsäfte lieber nur als Schorle trinken, die Fruchtsäure führt bei Babys manchmal zu einem wunden Po. Beachten Sie ebenfalls der Genuss von Pfefferminztee kann möglicherweise die Milchmenge mindern. Die meisten Mütter können sich pro Tag ein, zwei Kaffee oder schwarzen Tee gönnen, ohne dass ihr Baby darauf reagiert. Ganz stehen lassen sollten Sie jedoch Alkohol, denn der geht schnell in Ihre Milch über. Möchten Sie bei besonderen Gelegenheiten mal mit anstoßen, nippen Sie lieber nur. Und das möglichst nach dem Stillen.

Tipp: Voll stillende Mütter, die sich ausgewogen ernähren, verlieren oft nebenher das eine oder andere Zusatzpfund aus der Schwangerschaft. Falls Sie gezielt mehr abnehmen wollen, warten Sie damit besser bis nach dem Ende der Stillzeit. Schmelzen die Fettreserven in größerem Umfang ab, setzt das eingelagerte Schadstoffe frei. Diese können dann in die Muttermilch über gehen.

Wie finde ich heraus, was mein Baby nicht verträgt?

Falls Sie vermuten, dass Dinge auf Ihrem Speiseplan Ihrem Baby Probleme machen, gehen Sie am besten so vor: Die Reaktion tritt üblicherweise 8-12 Stunden nach der Stillmahlzeit und ca. einen Tag nach Ihrer Mahlzeit auf. Auf dieser Basis können Sie dann überlegen, was Sie wann gegessen haben und ob Ihr Kind eventuell darauf reagiert. Wenn Sie glauben, den Auslöser gefunden zu haben, lassen Sie das Lebensmittel mal für zwei Wochen weg. Danach sollten Sie es wieder probieren, um sicherzugehen, dass Sie auf der richtigen Spur sind.

Folgende Nahrungsmittel sind relativ häufig die Ursache für Blähungen beim Baby: alle Arten von Kohlgewächsen, Zwiebeln, Knoblauch und scharfe Gewürze sowie Lauch, Bohnen, Paprika und Nüsse. Aber auch kohlensäurehaltige Getränke, Kuhmilch, Speisen aus Hefeteig und Fertigsaucen sind als potenzielle Übeltäter bekannt.

 
von Stephanie Helsper

 
 
Die "Tipps von der Hebamme" aus dem Monat:

2014

Dezember

Schwangerschaft – wann kommt es zu einem Beschäftigungsverbot?
Kaiserschnitt auf Wunsch?
Was ist PEKIP und ab wann kann man beginnen?

November

In der Schwangerschaft bitte keinen Alkohol!
Hebammenleistungen – was zahlt die Krankenkasse?
Ab wann kann ein Baby sich alleine umdrehen?

Oktober

Geburtstermin überschritten – so leiten Kliniken die Geburt ein
Wie geht das Stillen nach Bedarf?
Kopfgneis und Milchschorf – das hilft

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Mutterschutz – welche Rechte und Pflichten habe ich?
Die Wehen setzen ein!
Mein Baby schläft nicht richtig – was hilft?

August

Kann ich Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?
Das hilft bei Soor
Gibt es den idealen Altersabstand zwischen Geschwistern?

Juli

In der Schwangerschaft rundherum gut betreut
Wie kann der Geburtsschmerz gelindert werden?
Das hilft, wenn Ihr Baby Schluckauf hat

Juni

Wie errechne ich den Geburtstermin?
Spargel in der Stillzeit – ist das okay?
Ab wann dürfen Babys sitzen?

Mai

Ab wann sollte man eine Hebamme suchen?
Was tun bei Blutungen in der Schwangerschaft?
Neugeborenes trinkt wenig und schläft viel

April

Was tun bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft?
Mein Baby verschluckt sich häufig – was hilft ihm?
Warum ein Rückbildungskurs Ihnen guttut

März

Wie schlimm ist Stress in der Schwangerschaft?
Stillen und Zufüttern – geht das?
Die ersten Tage nach der Geburt

Februar

Wie erkenne ich einen Schwangerschaftsdiabetes?
Der Apgar-Test – erster Gesundheitscheck fürs Baby
Wochenbettbetreuung: Was steht mir an Hebammenhilfe zu?

Januar

Rückenlage oder Seitenlage – wie soll ich in der Schwangerschaft schlafen?
Wenn das Baby nur an einer Brustseite trinken will
Hilfe, mein Baby hat immer Hunger!

2013

Dezember

Diagnose Down-Syndrom – und was dann?
Pfefferminz, Kamille, Salbei & Co.: hilfreiche Teesorten in der Stillzeit
Verklebte Augen beim Baby – anfangs meistens harmlos

November

Schwanger und bald alleinerziehend
Stillen in der Öffentlichkeit
Gelbsucht bei Neugeborenen - was tun

Oktober

Mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus: Was kann ich selbst tun?
Viel Hautkontakt unterstützt einen guten Stillstart
Nagelpflege - wann schneide ich die Finger- und Zehennägel?

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Kindsbewegung: Wann spüre ich mein Baby?
Haarausfall in der Stillzeit – kein Grund zur Sorge
Das hilft wunder Babyhaut

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Was kann ich meiner Hebamme zum Abschied schenken?
Stillen bei einem Magen-Darm-Infekt
Wie viel Unterhaltung braucht ein Baby?

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Was hilft bei Angst vor der Geburt?
Bitte nicht: Rauchen in der Schwangerschaft
Babys erster Sommer

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Die Phasen der Geburt
Was hilft bei einer Wochenbettdepression?
Roter Urin beim Baby: Was ist da los?

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Die Geburt im hebammengeleiteten Kreißsaal
Auch Fläschchenmahlzeiten können sehr innig sein
Was macht eigentlich eine Familienhebamme?

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Ich kann nicht mehr schlafen – was hilft mir?
Was ist eine Kaisergeburt?
"Toll, das riecht nach Mama!": So wirken Düfte auf Ihr Baby

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Das Fruchtwasser geht in einem Schwall ab: Was soll ich tun?
Was ist eigentlich Kindspech?
Kleine Einkaufsliste fürs Wochenbett

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Ambulant entbinden - wie plane ich das?
Wenn die Geburt anders verläuft, als erwartet ...
Fit mit dem Baby

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Ohne den Partner zur Geburt
Was wird in einer Stillgruppe gemacht?
Aua, was tun wenn die Dammnaht schmerzt?

2012

Dezember

Geburt an Weihnachten
Wundermittel Muttermilch
Haut an Haut - der erste Körperkontakt mit dem Baby

November

Wann fahren wir ins Krankenhaus?
Das hilft, das Geburtserlebnis zu verarbeiten
Geschwister auf das Baby vorbereiten

Oktober

Männer im Geburtsvorbereitungskurs
Heute geht`s vom Krankenhaus nach Hause
Die ersten paar Tage zu Hause mit Papa

September

Das alles kann ihr Baby schon im Bauch!
Abnehmen in der Stillzeit?
Babys tägliche Körperpflege

August

Ich bekomme Zwillinge! Was jetzt?
So klappt das Stillen von Frühchen
Leere Windel: noch normal oder schon Verstopfung?

Juli

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft - worauf sollte man achten?
Natürliches Abstillen
Beikost einführen - wann und wie?

Juni

Natürliche Geburtseinleitung
Geschlechtsverkehr nach der Geburt
Das erste Zähnchen kommt und nun?

Mai

Wissenswertes rund um die Wassergeburt
Was ist eine Saugverwirrung?
Mit dem Baby in den Sommerurlaub

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Was gehört in meine Kliniktasche?
Ernährung in der Stillzeit: Darauf kommt es an
Babymassage - wohltuend von Kopf bis Fuß

März

Die Geburt beginnt: Was geschieht in der Klinik?
Das hilft Ihnen bei einer Brustentzündung
Die Hautpflege Ihres Babys in den ersten Lebenstagen

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Die Geburt beginnt: So kann der werdende Vater helfen
Stillen trotz Erkältung?
Plötzlich überall Pickel: Das hilft bei Babyakne

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Sind das vorzeitige Wehen? Und wenn ja, was kann ich tun?
Das hilft bei einem Milchstau
Winterurlaub mit dem Baby - so wird er für alle schön

2011

Dezember

Das hilft bei Ischias-Schmerzen in der Schwangerschaft
Wie viel Kaffee ist in der Stillzeit erlaubt?
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Beckenendlage - Hebammen helfen mit der Moxa Therapie
Wie kann ich meinem Baby das Dauernuckeln abgewöhnen?
Welche Aufgaben übernimmt die Hebamme nach der Geburt?

Oktober

Erkältung in der Schwangerschaft - welche Mittel sind erlaubt?
Von Stillhütchen bis Stillpumpe - welches Zubehör für die Stilllzeit?
Mein Baby spuckt oft nach dem Trinken. Was kann ich tun?

September

Wie finde ich eine Hebamme?
Die Pflege der Brust in der Stillzeit
So tragen Sie Ihr Baby richtig

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Sonnenbaden in der Schwangerschaft? Bitte nur gut geschützt
Braucht mein Baby bei warmem Wetter zusätzlich etwas zu trinken?
Mit dem Baby schon ins Freibad?

Juli

Ist Akupunktur in der Schwangerschaft hilfreich?
Lohnt sich der Kauf eines Stillkissens?
Babyspielzeug - was ist sinnvoll?

Juni
Mai
April
März
Februar
Januar