Frage: Vasa prävia

Hallo Professor Hackelöer, meine vasa prävia Diagnose gestaltet sich als schwierig. Selbst der leitende OA (sehr erfahrener Pränataldiagnostik), der diese in der 20.SSW entdeckt hatte, war sich beim letzten US (32+3) sehr unsicher. Zuerst hatte er nichts mehr gesehen (wie drei andere Ärzte auch), dann war da doch etwas und dann wieder nicht. Er hat fast 20 min geschallt... Jetzt will er am Donnerstag nochmal mit dem Chefarzt draufschauen. Mich macht das sehr unsicher und ich würde bei so einer Sache wohl eher vom worst case ausgehen, als jetzt anzunehmen sie sei nicht mehr da. Sie sagten eine v.p. verschiebt sich nicht, ist das immer so? Ich habe wohl eine Plazenta bipartita und die hat sich nach oben gezogen. Da würde das verbindende Gefäß, das anfangs über dem MuMu lag, doch auch mit nach oben wandern, oder ist di v.p. am MuMu festgewachsen? Soll jetzt ab 34+0 stationär liegen und das Baby bei 37+0 geholt werden, das erscheint mir sehr spät, was meine Sie dazu? Danke für Ihre Einschätzungen meiner vielen Fragen und herzliche Grüße!

von Karlafrodo am 02.02.2016, 09:40



Antwort auf: Vasa prävia

Hallo Karlafrodo, es ist nicht immer einfach zu entscheiden,da auch immer mal eigene Irrtümer vorkommen können.Aber es sollte grundsätzlich möglich sein Vasa praevia zu erkennen und/oder auszuschließen.Es muß passieren. Danach richtet sich die weitere Entscheidung.Liegen tatsächlich Vasa praevia vor-bzw. gelingt kein sicherer Ausschluß - ist ein primärer Kaiserschnitt in der 38.Woche nicht zu spät.Wenn bisher keine Probleme aufgetreten sind,könnte man sogar zu Gunsten der Reife des Kindes noch eine Woche warten.Aber das kann nur der Geburtshelfer entscheiden,in Ihrem Fall der Oberarzt oder Chefarzt. Alles Gute Prof. Hackelöer

von Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer am 02.02.2016



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