Das hilft Ihnen bei einer Brustentzündung

Baby an der Mutterbrust

© fotolia, Oscar Brunet

Wenn die Brust gerötete Stellen aufweist, schmerzt und sich vielleicht auch hart anfühlt, deutet das auf eine Brustentzündung hin. Häufig kommen neben Fieber (teils auch Schüttelfost) weitere, grippeähnliche Symptome hinzu.

Bei einer Brustentzündung brauchen Sie Rat und Hilfe. Wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihre betreuende Hebamme. Diese wird nach einer Untersuchung entscheiden, was zu tun ist und Ihnen Tipps fürs Stillen geben. Denn es ist sehr sinnvoll und fördert die Heilung, jetzt weiterhin zu stillen, auch wenn es anstrengend ist.

Kühlen tut gut

Bewährt haben sich dabei zum Beispiel kühlende Wickel oder Auflagen. Den Wickel Ihrer Wahl am besten nach jedem Stillen zehn Minuten lang auf der Brust lassen. Das Kühlen ist sehr angenehm und unterstützt die Heilung.

  • Weißkohlblätter - im Kühlschrank lagern und nach jedem Stillen um die Brust herum legen.
  • Retterspitz Äußerlich"- das naturheilkundliche medizinische Präparat gibt es in der Apotheke. Lagern Sie die Flasche am besten im Kühlschrank. Nach dem Stillen können Sie dann ein kleines Tuch oder eine Mullkompresse mit der Flüssigkeit tränken und auf die roten Stellen legen.
  • Magerquark-Wickel: Den kühlschrankkühlen Quark einfach mittig auf eine zur Hälfte aufgeschlagene Mullwindel geben. Wenn Sie den Quark etwas verteilt haben, klappen Sie die Windel zu und legen die Packung auf die roten Stellen.

Ihre Hebamme kann Sie auch dazu beraten, welche homöopathischen Mittel Ihnen helfen können. Vielleicht tut Ihnen auch Pfefferminztee gut, besprechen Sie das jedoch mit Ihrer Hebamme.

Viel Ruhe ist jetzt wichtig

Ruhe ist das allerwichtigste bei einer Brustentzündung. Sagen Sie einfach alle Termine ab und ziehen Sie sich zurück. Für die nächsten Tage sind Bett und Sofa ihre besten Freunde. Denn Ihr Körper braucht Zeit, um sich zu erholen. Schön, wenn Sie jemand ein wenig verwöhnt und für gute Mahlzeiten sorgt: Gesunde Ernährung fördert das Gesundwerden.

Falls es Ihnen trotz allem nach etwa 24 Stunden gar nicht besser geht, ist es sinnvoll, zum Arzt zu gehen. Manchmal ist es nötig, eine Brustentzündung mit Medikamenten zu behandeln. Es gibt Präparate, bei deren Einnahme Sie weiterhin stillen können.

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