Silke Westerhausen

Welche Risiken birgt Mekonium im Fruchtwasser vor der Entbindung?

Antwort von Silke Westerhausen

Frage:

Liebe Frau Westerhausen,
lieber Herr Kniesburges,

ich bin in der 41. SSW (40+3) und war heute bei meiner Frauenärztin zur Fruchtwasserkontrolle.
Sie konnte im US feststellen, dass das Fruchtwasser trüb ist und wahrscheinlich Mekonium ins Wasser gelangt ist.

Das CTG war allerdings unauffällig. Sie meinte früher hätte man sofort das Kind geholt, heute sei das wohl aber nicht so, solange alles andere unauffällig ist.

Nun wollte ich mir doch gerne noch eine zweite Meinung einholen, weil mich dieser Befund nun sehr beunruhigt, -zumal ich geplant hatte in einem Geburtshaus zu entbinden.

Welche Risiken gibt es denn und steigt die Wahrscheinlichkeit nicht, dass der Fötus das Mekonium einatmet, je länger er im Fruchtwasser liegt?
Bei der Kontrolle vor 3 Tagen war noch alles in Ordnung und das Fruchtwasser noch klar.

Gibt es ein höheres Risiko, wenn ich im Geburtshaus entbinde?

Vielen Dank schonmal im Voraus,
viele Grüße,

Mia

von Die_Mia am 19.09.2014, 19:22 Uhr

 

Antwort auf:

Welche Risiken birgt Mekonium im Fruchtwasser vor der Entbindung?

Hallo,

Grünes Fruchtwasser ist im Ultraschall nicht erkennbar - meistens handelt es sich bei den Strukturen um Vernixflocken(Käseschmiere).

Wenn es dem Kind gut geht hat grünes FW keine Konsequenzen und wird als Zufallsbefund beim Blasensprung entdeckt.

Das Kind "atmet" im Bauch nicht,insofern stellt das grüne FW keine "Gefahr" für das Kind dar - es kann post partum im Einzelfall zu Mekoniumaspirationen führen,aber das kommt sehr selten vor.

Ich wüsste nicht,was gegen eine Geburt im GH sprechen könnte,allerdings würde ich bei einer Terminüberschreitung von mehr als einer Woche die Klinik als Geburtsort empfehlen.

Viele Grüße
Silke Westerhausen

von Silke Westerhausen am 20.09.2014

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