Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Zu spät zugefüttert?

Frage: Zu spät zugefüttert?

Anna K.

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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, unsere Tochter kam mit 3450 g in der 39. Woche zur Welt mit einer Vakuumentbindung. Sie war geschwächt von der Geburt und hat nicht an der Brust getrunken. In der Klinik (wir waren dort bis zum 3. Lebenstag) ist uns nicht gesagt worden, ab wann man zufüttern muss. Sie hat hauptsächlich geschlafen und hatte 2 Tage nach der Geburt abgenommen auf 3190 g. Der Blutzucker wurde aufgrund meines Gestationsdiabetes regelmäßig kontrolliert, der niedrigste Wert lag bei 52. Wir haben ihr 24 Stunden nach der Geburt tröpfchenweise ausgestrichenes Kolostrum gegeben, 32 Stunden nach der Geburt mit der Pipette Prenahrung zugefüttert, nach 41 Stunden abgepumptes Kolostrum und Prenahrung aus der Flasche zugeführt. Mit 19 Lebenstagen hat sie ihr Geburtsgewicht wieder erreicht. Sie musste in den ersten beiden Wochen immer zum Trinken geweckt und motiviert werden. Meine Frage: Haben wir zu spät zugefüttert und hat dies Schädigungen des Gehirns verursacht? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort, Anna


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe A., entscheidend ist nur, dass es Ihrer Tochter jetzt gut geht und sie gut gedeiht. Die Vergangenheit dürfen Sie abhaken. Alles Gute fürs neue Jahr!


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