pattika
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, wird sind mit den Kindern viel auf Weiden unterwegs und haben auch im Garten eine kleine Insektenwildnis. Es lässt sich fast nicht vermeiden und darum hatten wir seit Langem wieder zwei Zecken. Die erste wurde ganz langsam und vorsichtig gezogen. Leider wurde das Kind etwas panisch. Wir haben uns viel Zeit genommen, wollten aber vor dem Zu-Bettgehen fertig sein. Daher haben wir es final mit einem "Ruck" rausgezogen. Die Zecke sah dann ein bisschen zusammengeschoben aus, war aber komplett entfernt. Nun weiß ich, dass man es möglichst langsam machen soll...erhöht sich durch das "Zusammenschieben" die Infektionsgefahr? FSME ist kein Thema in unserer Region, es geht um Borrelien. Wissen Sie zufällig, wie wahrscheinlich das überhaupt Probleme macht? Wir achten natürlich auf Entzündung und Rötung, aber es liest sich in den Empfehlungen so, als gebe es ein gerüttelt Maß an unentdeckten, chronischen und üblen Verläufen. Ich hatte als Kind Zeckenstiche eher als "Alltagserfahrung" - hat sich da in den letzten 30 Jahren etwas verändert? Herzlichen Dank! MfG pattika
Liebe P., sinnvoll ist auf jeden Fall rasche Entfernung der Zecke, das ist die beste Vorbeugung gegen eine Borrelieninfektion. Und natürlich die FSME-Impfung in Risikogenbieten. Für Panik besteht kein Anlass, das Thema wird natürlich wie alles viel mehr als früher im Netz hochgespielt. Alles Gute!
E.M.M.A
Da hat sich nichts geändert, aber heute können wir googeln : wenn es 3 mal zu untypischen verläufen in 10 Jahren gekommen ist fließt das in die Info mit ein... Vorher kriegte man sowas seltenes nicht mit und heute steht es oben in der Suche
Meine Angaben sind fiktiv! Und ihr beobachtet ja ob es eine wanderröte gibt.
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