Lenkaxx
Sehr geehrter Dr. Brügel, unsere kleine Tochter ( 5 Monate) ist sehr schreckhaft und unruhig, ich muss leider zugeben, dass ich in den ersten fünf Monaten sehr oft Vitamin D3 vergessen habe zu geben. Wie Ist es möglich einen Vitamin D3 Mangel festzustellen? Wir machen uns Sorgen wegen Rachitis. Kann unsere kleine zu weiche Knochen bekommen, O-Beine und Knochenschwellungen an den Rippen und an den Handgelenken, Schädelknochen weich usw. wenn sie nicht täglich bekommt, oder wenn dazwischen Pausen gab's? Am Anfang konnte die Tabletten der Hebamme nicht vertragen, also haben wir Vitamin D3 für einige Tage weggelassen, um zu sehen, ob die Bauchschmerzen davon kommen, danach hat sie Öl bekommen, sie hatte weniger Bauchkrämpfe, aber dafür hat sie viel gespuckt und mehrmals Vitamin ausgespuckt, danach haben wir natürlich keine 2. dosis gegeben. Ich kann nicht sagen, wie oft hat sie es nicht bekommen, oder wie viele Tagen. Kann man bei U5 feststellen, ob alles in Ordnung ist? Oder durch Blutabnahme? Wie kann man feststellen ob sie nicht zu weiche Schädel Knochen hat? Sie hat ein flacher Hinterkopf, kann es auch dadurch kommen? (Sie schläft nur am Rücken) Muss zwischen den beiden Einnahmen ein Abstand von 24 Stunden sein? Oder kann man die Einnahmen so verschieben, dass die Einnahmen von 17 Uhr nachmittags auf 7 Uhr morgens kommen? Weiterhin möchte ich fragen, wenn man Femibion 3 Stillzeit einnimmt (dort ist Vitamin D3 in der 4 fachen Höhe der Tagesdosis und ich stille voll) und mein Baby nimmt Vigantolvit Tropfen ein, kann es zu Überdosierung kommen? Ich habe erfahren, dass Vitamin D3 auch in die Muttermilch geht. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Liebe L:, die tägliche Gabe von Vitamin D an alle Babys im ganzen 1.Lebensjahr und an alle Kleinkinder im Winter des 2.Lebensjahres ist eine Vorsorgemaßnahme, die man natürlich erst nehmen sollte. Das bedeutet aber nicht, dass dann, wenn man die Gabe gelegentlich mal vergisst, gleich ein Mangel mit Folgen eintritt. Sinnvoll ist es, wenn man sich dazu eine feste Routine etabliert und immer zur ähnlichen Tageszeit die Tablette oder die Tropfen gibt. Ihr Kinderarzt kann im Zweifelsfall bei einer Untersuchung klären, ob es Folgen eines Mangels gegeben haben kann, auch wenn dies sicher eher unwahrscheinlich ist. Alles Gute!
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