Alcea
Sehr geehrter Herr Dr. Brügel, vielen Dank für Ihre Arbeit hier im Forum. Ich habe eine Frage, die mir bei der U7 leider durchgerutscht ist und mich trotzdem irgendwie nicht loslässt: Meine Tochter ist vor kurzem 2 Jahre alt geworden. Wenn ich alles richtig gelesen habe, wäre nun der Zeitpunkt, die Vitamin D-Supplementierung auslaufen zu lassen. Allerdings habe ich dabei irgendwie kein gutes Bauchgefühl - vielleicht nur, weil es seltsam ist, etwas von jetzt auf gleich wegzulassen, was man vorher auf keinen Fall vergessen durfte. Aber auch ein paar rationalere Gründe spuken mir im Kopf herum, wie dass in Deutschland recht viele Menschen einen Vitamin D-Mangel haben, dass andere Länder eine längere Supplementierung empfehlen, oder dass ich unsicher bin, ob meine Tochter immer genug Gelegenheit hat, Vitamin D zu bilden (im Sommer soll ja meist alles eingecremt oder im Schatten sein, in dem kälteren Jahreszeiten ist es oft sehr lichtlos und ab und zu gibt es trotz aller Bemühungen mal Tage, wo die "Draußenzeit" sich dann höchstens auf den Weg vom Haus zum Auto beschränkt). Dann bin ich ein bisschen versucht, die Vitamin D-Supplementierung einfach genauso und in der gleichen Konzentration fortzusetzen wie bisher. Andererseits gibt es ja bestimmt Gründe, warum die Supplementierung eben nicht dauerhaft empfohlen ist. Kann man da doch eine Überdosis erreichen, wenn man die Vitamin-D-Gabe über einen zu langen Zeitraum aufrecht erhält? Oder gibt es andere Nachteile, z.B. dass der Körper dann nicht "lernt", selbst Vitamin D zu produzieren? Oder ist es schlecht für den späteren Umgang mit Medikamenten, wenn das Kind daran gewöhnt ist, über lange Zeit jeden Tag eine Tablette zu nehmen? Eigentlich soll man ja auch nur Supplementieren, wenn ein klarer Mangel da ist, aber ich bin unsicher, ob ich einen solchen erkennen würde, da die Symptome ja oft unspezifisch wären, und eine Blutanalyse wäre ohne Anhaltspunkte ja total übertrieben (für das arme Kind und die überlastete Kinderarztpraxis). Haben Sie dazu einen Gedanken für mich - kann ich die Supplementierung einfach wie bisher weiterführen, weil sie zwar vielleicht nicht notwendig ist, aber auch nicht schadet, oder kann ich sie guten Gewissens jetzt beenden, weil ein Mangel sowieso unwahrscheinlich ist? Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank schon einmal im Voraus!
Hallo Alcea, eine neue europäische endokrinologische Leitlinie empfiehlt die gesamte Kindheit durch 800 Einheiten pro Tag ( sehr unpraktikabel! Tipp: 1 Tag ein Tropfen, ein Tag zwei). Tendenziell haben die Kinder hier bei uns durchgehend einen zu niedrigen Spiegel. Daher finde ich die Vorgehensweise gut und völlig unbedenklich. Herzliche Grüße Ralf Brügel
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