Sehr geehrter Herr Dr. Busse. Ich weiß nicht was richtig und was falsch ist! Meine Tochter ist am 2.3.2022 geboren, sie wog dort 2120 gramm. Heute hat sie genau 7Kg. Ich bin bei einer sehr nette Ärztin, sie sieht das mit dem Gewicht etwas lockerer wie andere. Ich stille noch und meine Tochter isst am Tisch mit, Gemüse und Fleisch bisschen. Jetzt sind wir erkältet und ich bin zur Vertretung, weil meine Tochter hustet, sonst hat sie nichts, kein Fieber, sie spielt und lacht wie immer, aber der Husten machte mir Angst und dieser Arzt hat direkt das Gewicht bemängelt, sie müsste viel mehr wiegen. Ich sagte sie ist ja nur mit 2120 gramm geboren, jetzt hat sie 7Kg ist doch ok. Sie isst gut. Sie spielt auch ganz viel, sie zieht sich überall hoch und möchte an der Hand Laufen, sie sitzt nie einfach nur so da, da ist es doch klar, dass sie nicht still sitzt. Die Größe gemessen hat er nicht, ich glaube so 67 oder 67.5cm ist sie, sie zappelte, man kann sie kaum messen. bei Geburt war 47cm. Der Arzt möchte jetzt, dass ich nicht mehr zu meiner Ärztin gehe, das Kindeswohl ist gefährdet, meine Tochter wächst zu langsam und zu wenig Gewicht, sie soll sofort Nahrung erhalten. Ich sagte sie fängt jetzt grade so an, Tee aus der Babyflasche zu trinken, ich möchte ihr keine Nahrung antun. Ja, sagte er, abstillen soll ich dann auch, das reicht ja wohl nicht für mein Baby, aber meine Brust ist immer sehr voll, meine Tochter wird immer satt und schläft beim Stillen ein, ich habe sehr viel Milch und muss oft ausstreichen weil so viel ist. Und meine Tochter trinkt so alle 2 Stunden für circa 15-20 Minuten, manchmal kommt sie auch nach 1 Stunde wieder und trinkt nur kurz. Das Spiel vor dem Stillen wiegen und nach dem Stillen haben wir schon durch. Die erste Kinderärztin war auch so schlimm mit Gewicht. Ich habe jetzt eine Anthroprosofische Ärztin und sie sieht alles lockerer. Meine Tochter spielt viel, wir lesen Bücher zusammen. Sie ist ein aufgewecktes Kind. Der Arzt meint, wenn ich ihr keine extra Nahrung gebe, wird ihre Entwicklung aufhören. Ich weiß nicht was ich machen möchte. Ich möchte nicht abstillen und sie isst doch so viel! Sie isst morgens 1 Glas Brei so circa 90gramm und dann möchte sie noch an die Brust. Mittags Gemüse und Nudeln und danach die Brust. Ich bin nervlich am Ende, ich will diese Nahrung nicht aber auch nicht mein Kind gefährden Ich bin verzweifelt
Liebe C., von dem Vertretungsarzt mit seinen absurden Vorstellungen sollten Sie bitte Abstand halten und sich weiterhin über Ihre fitte und für den Start gut entwickelte Tochter freuen. Und weiterhin dem Rat Ihrer kompetenten Kinderärztin folgen. Alles Gute!
Hallo liebe Mami, Ich bin zwar nicht Herr Dr. Busse, aber vielleicht solltest Du von dem Vertretungsarzt dringend Abstand nehmen. So einen Müll habe ich ja noch nie gehört. Babys verdreifachen Ihr Geburtsgewicht um Ihren ersten Geburtstag herum. Da liegt dein Mäuschen jetzt schon gut drüber und hat noch gut zwei Monate. Also bitte ... Mein Sohn wurde mit 46cm und 2444g geboren. Mit knapp einem Jahr misste Er 71cm und wog 9.3kg. Liegt perfekt in seiner Kurve die leicht unter der 50iger Perzentille verläuft. Und Mädchen sind ja immer etwas leichter. Lass Dich nicht verunsichern. LG
Hallo, wie sieht es denn mit der Pertzentile aus (ich habe gerade keine da)? Ist sie da stabil oder abgerutscht? Das würde ich in Überlegungen miteinbeziehen... Viele Grüße
Das Kind ist klein und untergewichtig, da hat der Arzt Recht, aber offenbar ist das Nahrungsangebot ausreichend und die Gesamtentwicklung in Ordnung. Die Faustregel " Gewichtsverdreifachung mit einem Jahr" ist im Übrigen nur auf reife normalgewichtige Babys anwendbar. Das beschriebene Kind ist ein Frühchen oder ein SGA-Kind, hier würde man, in Abhängigkeit von den Ausgangsbedingungen, ein entsprechendes Aufholwachstum erwarten. Wenn dies nicht geschieht ist es durchaus angebracht, nach den Ursachen zu fahnden. Vielleicht handelt es sich aber einfach um ein genetisch kleines fittes Kind ;-) Ein Abstillen zugunsten Formulanahrung klingt widersinnig - diese hat im Idealfall den gleichen Kaloriengehalt wie Muttermilch. Aber es kann sich lohnen, das Stillverhalten zu überprüfen: häufige kleine Mahlzeiten können bedeuten, daß das Kind trotz reichlicher Menge nicht an die kalorienreichere Hintermilch herankommt.
Das ist so nicht ganz korrekt. Mein Sohn war fünf Wochen zu früh. Wir haben in einer Klinik mit PZ Level I entbunden. Sehr wohl wird die Gewichtsverdreifachung angewandt. Und selbst wenn nicht, die Maus hat jetzt schon über das Dreifache Ihres Gewichts wieder aufgeholt. Und das mit knapp über 10 Monaten. Wenn der Gesamteindruck des Kindes doch super ist - warum Panik durch den Arzt und vor allem ein Ausspruch von "Kindeswohlgefährdung" ...
Es stimmt nicht, dass durch Stillen die gleichen Kalorien aufgenommen werden, wie durch Milchpulver. Meine Tochter kam als Frühchen untergewichtig auf die Welt und ich durfte sie lange nicht stillen. Da waren sich die Ärzte i Krankenhaus, unser Kinderarzt und unsere Hebamme einig. Beim Stillen verbrauchen Kinder viel mehr Kalorien als beim Trinken aus der Flasche. Ich weiß nicht mehr die genauen Angaben, aber es war beträchtlich. Daher musste ich abpumpen und mit der Flasche füttern. Ich habe aber eine Nachfrage: Deine 1. Kinderärztin hat das Gewicht Deiner Tochter bemängelt und deshalb bist Du zu einer anthroposophischen Kinderärztin gegangen? Also zwei normale approbierte Ärzte, die Deine Tochter untersucht haben, machen sich um ihr Wohlergehen Gedanken, aber Du vertraust lieber auf Esoterik?
Danke für alle Antworten! Und ja, ich bin gewechselt, weil die erste Ärztin das Gewicht bemängelt hat. Meine Tochter hat die Flasche verweigert und wollte nur an die Brust! Sie liegt zwischen der letzten und der Vorletzten Perzentile! Die erste Ärztin wollte ihr eine Magensonde legen, bis meine Tochter das von ihr gewünschte Gewicht erreicht hat! Meine Tochter ist aber so fit und agil und sie trinkt super. Sie bewegt sich den ganzen Tag! Wieso also soll ich ihr eine Sonde legen lassen? Selbst Herr Dr. Busse hier, sagt ich soll Abstand von diesen Ärzten hier nehmen! Seid ihr auch Kinderärzte? Ich habe mir eine dritt Meinung geholt und der Arzt in der Klinik meinte, dass sie nicht in der Mitte der Perzentile liegen kann, wenn sie mit nur 2120 gramm zur Welt kam! Es ist alles ok. Sie Bewegt sich viel und setzt halt wenig Gewicht an, die Werte seien völlig ok und eine Einweisung mit Legung einer Magensonde nicht nötig! Auch keine Trinknahrung, da sie nicht mehr aus der Flasche trinken möchte
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