Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Sprache

Frage: Sprache

Winterstrasse

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Unser Sohn ist 5,5 Jahre alt und seit 40 Stunden bei der logopädischen Behandlung. Nun sollte ich ihn beim SPZ Vorstellen um weitere Stunden zu beantragen. Laut Logopädin ist er auf einem altersgerechtem stand. Laut Kindergarten benötigt er noch weitere Förderung. Ich verstehe ihn sehr gut. Kinderfreunde auch. Fremde Menschen haben Schwierigkeiten" manche Worte zu verstehen aber es kann ein Gespräch geführt werden. Der Arzt war mir/uns sehr unsympathisch. Mein Sohn sagte 2 Stunden nichts und ich wurde vom Arzt über alles mögliche aufgeklärt und ausgefragt. Endergebnis: uns wurde ein Fragebogen mit 70 Fragen mitgegeben und einen weiteren Termin da " dieser Fall" schier unlösbar sei. Auch der Hinweis daß wir einen Antrag auf Sonderschulhilfe oder eine Inklusionsklasse stellen sollen aber nur bis zum 30.11.19 Zeit haben. Ich bin völlig sprachlos über den Verlauf dieses Termines noch weiß ich wie ich mich weiterhin verhalten soll. Wie ist ihre Einschätzung? Ich bedanke mich für ihre Zeit. Lieben Gruß


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe W., Förderung ist gut, zu viel Förderung ist aber nicht gut und kann auch schädlich sein. Und wenn schon die Logopädin erklärt, dass ihr Patient gesund, sprich auch dem altersgerechten Entwicklungsstand ist im Bereich Sprache, dann ist es schon sehr anmaßend vom Kindergarten, das besser wissen zu wollen. Und natürlich kann ein Arzt im SPZ ein Kind, das nicht mit ihm redet, nicht beurteilen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, der Ihren Sohn und den Befund der Logopädin ja kennt. Alles Gute!


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