Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Sohn (7 Monate) wacht nachts ständig auf

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Frage: Sohn (7 Monate) wacht nachts ständig auf

Savannah2016

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Hallo! Mein Sohn (7 Monate) hat seit er 3/4 Monate alt war durchgeschlafen. Es musste höchstens mal die Windel gewechselt werden. Seit etwa einem Monat wacht er nachts ständig auf. Wir haben mit dem Abendbrei angefangen. Kann es damit etwas zu tun haben? Er bekommt ihn mit der 1er Milch. Er schläft gegen 19 Uhr recht gut ein und ab 12/1 Uhr nachts wacht er fast stündlich auf. Er schlägt dann mit seinen Beinen aufs Bett und windet such immer zu einer Seite. Dann lege ich ihn auf die gewünschte Seite, packe ein zusammengerolltes Handtuch in den Rücken und dann ist er sofort ruhig. Bis ihm die Seite nicht mehr gefällt und ich ihn wieder drehen soll. Auf dem Rücken schläft er kaum noch. Das mit den Drehen von Bauch auf Rücken und zurück klappt noch nicht so gut. Er hat beides schon gemacht, aber selten. Deswegen mache ich mir auch keine Sorgen. Das wird er schon noch lernen. Er ist auch recht schwer (10.5 kg), aber die Kinderärztin sagte, wenn er aktiver wird, verwächst sich das. Aber vielleicht stört ihn das auch auch nachts, dass er sich selbst nicht in die gewünschte Schlafposition drehen kann. Ich denke nicht, dass er zahnt. Man sieht noch nichts und auch sonst ist er nicht überdurchschnittlich quengelig. Mein Mann und ich wissen nicht weiter. Kann es auch an einem Wachstumsschub liegen? Wir haben uns auch schon gefragt, ob wir ihm abends zu viel zu essen geben und das Verarbeiten der Nahrung ihn immer wach macht. Statt 200 ml Milch bekommt er jetzt 200 g Brei. Oder ist das ständige Ausfwachen einfach ganz normal, weil der Darm sich an den Abendbrei gewöhnen muss? Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat!


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., kein Mensch schläft "durch", Schlaf verläuft immer in vielen kürzeren Phasen zwischen Tief- und Leichtschlaf bis hin zum regelmäßigen Aufwachen - und unauffällig wieder Einschlafen, wenn man das gelernt hat. Sie sollten sich also keine Sorgen machen, aber akzeptieren, dass Ihr Sohn sich selber in die Lage bringen kann, die er haben möchte, auch wenn das erst mal sich plagen heisst und mit Unruhe verbunden ist. Also bei Bedarf nur leise und beruhigend am Bett reden, sonst aber nichts tun. Alles Gute!


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