Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Sohn 4,5 Monate, wann ist der Darm ausgereift?

Frage: Sohn 4,5 Monate, wann ist der Darm ausgereift?

Mortisha1078

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Hallo! Unser Sohn ist inzwischen 4,5 Monate alt und macht immernoch ein paar Probleme. Wir mußten schon dreimal die Babynahrung wechseln, weil er sie nicht vertragen hat. Nun bekommt er seit über einer Woche Bebivita 1 und verträgt sie scheinbar recht gut, zumindest trinkt er jetzt mehr. Er kommt jetzt auf ca. 160-180ml pro Flasche. Da er aber vor einigen Tagen Probleme mit dem Stuhlgang hatte, er hat gedrückt, gedrückt aber nichts kam, haben wir ihm Milchzucker ins Fläschchen gemacht. Davon hat er jetzt aber totale Bauchweh und Pupsungen bekommen. Seit gestern bekommt er keinen Milchzucker mehr, aber hat trotzdem noch Probleme. Er pupst noch immer recht viel, vorhin hat er einmal losgeweint und dann kamen sehr viele Pupse und danach sein Stuhlgang. Der Stuhlgang ist normal aber macht ihm scheinbar arge Probleme rauszudrücken, woran kann das liegen? Haben schon überlegt, ob sein Darm nicht ausgereift ist oder er eine Laktoseunverträglichkeit hat!?! Außerdem ist er seit heute wieder sehr viel am sabbern und gluckst richtig rum beim Speichel runterschlucken. Auch kämpft er total, wenn er müde ist. Er reibt sich Nase und Augen und wenn ich ihn hinlege drückt er den kopf immer wieder auf die Matratze und kämpft richtig gegen das Einschlafen. Die Kinderärztin sagt, es ist alles in Ordung und das kämpfen haben manche Kinder einfach. Finde es selber aber nicht normal oder?


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe M., das ist normal, und Sie sollten sich wegen der üblichen "Unpässlichkeiten" Ihres Babys keine unnötigen Sorgen machen. Auch Babys dürfen schlechte Laune haben, weinen, pupsen,.... ALles GUte!


Schnecki83

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Einfach mal zu der Nahrung: habt ihr schon mal Töpfer Lactana ausprobiert. Gibt es nicht in jedem Geschäft, haben wir eingeführt als unsere Tochter 7 Wochen alt war und vorbei waren die Koliken/Blähungen. Hab den Tipp von der Hebamme und Kann die echt empfehlen.


Mortisha1078

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Wir wollten nicht unbedingt schon wieder die Nahrung wechseln, denn das kann ja auch ganz schön Probleme hervorrufen. Bionahrung haben wir noch nicht ausprobiert, aber laut der Zusammensetzung ist dort ganz schön viel Zucker drin, finde ich auch nicht gerade gut.


Catmu

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Hallo, Unsere Tochter hat auch von Anfang an bis jetzt, ist 6 Monate Jung, mit Bauch und Darm Probleme. Wenn er sich beim rausdrücken quält, kannst ihm ein Glycerinzäpfchen oder babylax geben. Das hilft, dass es 'rausflutscht'. Der Wirkstoff ist Glycerin, also fett, somit nix schlimmes. Wir haben das immer Zuhause. Wenn er die Nahrung gut verträgt, würde ich sie auch nicht wieder umstellen. Das ist ja dann wieder eine Umstellung für ihn und belastend. Eine Gewöhnung tritt auch nicht so schnell ein, dafür müsste man es dauerhaft über Monate geben. Lefax und/ oder Fencheltee könntest du ihm noch ins Fläschchen geben. Und immer Bäuerchen machen lassen. Das mit dem schlafen halte ich für normal, habe ich schon ganz oft gehört.


Mortisha1078

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Vielen Dank für eure Antworten! Da wir wieder nicht sehen konnten, wie der Kleine so leidet, sind wir heute in die Klinik gefahren um einfach mal eine Meinung von einem anderen Arzt zu hören. Die Ärztin konnte uns bestätigen, das der Kleine gesund ist. Er hat meteorismus und dadurch einen leichten Reflux, heißt sein Darm ist etwas aktiver als normal. Wir sollen nun SabSimplex ins Fläschchen machen und ihn nachts höher lagern. Außerdem sollen wir mit Beikost anfangen, natürlich nichts blähendes, dann könnte es schon besser werden. Ansonsten heißt es durchstehen, denn in den ersten 6 Monaten kann sowas immer wieder auftauchen und verschwinden. Danach sollte es aber deutlich besser werden.


Mortisha1078

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Nun wissen wir ja endlich was los ist mit unserem Kleinen aber leider wird es hier immer schlechter. Inzwischen trinkt er noch schlechter, alle 4 stunden gerade mal 80-120ml und das wars. Um so dünner die Nahrung ist, um so mehr spuckt er auch. Tee zum Beispiel bleibt gar nicht drin. Außerdem fängt er jetzt an, ungefähr ne halbe Stunde nach dem Trinken Theater zu machen. Er fängt an mit Stöhnen und quengeln und danach mit richtig weinen. Außerdem schmatzt und gluckst er dann sehr viel. Kann es sein, das er die Nahrung nicht verträgt oder vielleicht durch das ständige Aufstossen Schmerzen hat und deswegen nicht trinkt?


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