Frage im Expertenforum Kinderarzt an Miriam Althoff:

Schädelhirntrauma

Frage: Schädelhirntrauma

Luna1988

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Guten Tag Frau Dr. Althoff Leider ist unsere Kleine erneut heftig auf den Kopf gestürzt wie letzten Frühling bereits und zwar vom Tripptrapp rückwärts auf den Hinterkopf auf den Plattenboden. Hat anschliessend kurz geweint, dann stark gewürgt und gewimmert. Zunehmend ist sie ganz schläfrig geworden und hat nicht mehr richtig auf Ansprechen reagiert, ist bleich und kaum weckbar gewesen. Ich habe daraufhin den Notruf gewählt, die mit dem Rettungswagen gekommen sind. Dort hat man gemeint, es sei schon speziell, dass sie niemanden mit dem Blick fixiere. Sie hat auch kein Wort mehr geredet, obwohl sie für ihre 2.5 Jahre schon viel redet, teilweise mit ganzen Sätzen. Auf der Fahrt ins Krankenhaus hat sie tief geschlafen und dort mussten wir sie wecken für die Untersuchung. Sie hat dort nach wie vor nicht gesprochen und ist dann aber zunehmend wieder wacher geworden. Nach über einer Stunde hat sie dann bei Zeigen von Bildern wieder reagiert und begonnen die Fotos zu benennen, worauf sie Gott sei Dank auch wieder normal begonnen hat zu sprechen. Sie ist dann für 24 Stunden überwacht worden. Es geht ihr gut, sie ist schnell müde und überdreht, albert schnell herum.  Mir sitzt der Schock noch in den Knochen, zumal es der 3. Unfall in Folge ist. Ist das dann jetzt durch mit den Gefahren nach diesen 48 Stunden, dass man sie auch beruhigt zum Hüten während der Arbeit wieder abgeben kann? Ich weiss, sie soll sich die nächsten zwei Wochen noch schonen... gibt es da Spätfolgen nach zwei gravierenden Stürzen oder kann man da getrost den Schutzengeln danken und es abhaken? Ich kann die Reaktion mit der extremen Schläfrigkeit bzw. kaum erweckbar bzw. keine richtige Reaktion auf Ansprechen nicht einordnen, auch das Schweigen? Ist das eine durchaus typische Reaktion nach einem heftigen Sturz? Bin einfach so erschrocken... Beste Grüsse Luna


Miriam Althoff

Miriam Althoff

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Hallo Luna, oh je, den Schreck kann ich gut verstehen! Aber genau, nach 48 Stunden können Sie es "abhaken" und Ihre Tochter auch wieder abgeben. Körperlich etwas ruhigere Aktivitäten und vor allem keine Bildschirmzeit wären gut. Die Symptome wie Schweigen etc. kommen am ehesten von der Gehirnerschütterung und dem Schreck.  Viele Grüße!


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