RuthisMama
Guten Abend Dr. Bussen, bei meiner Tochter (16 Monate) wurde am 31.12 eine leichte Lungenentzündung diagnostiziert, sie hustet ca. seit dem 27.12. Der „Notarzt“ verschieb ihr 4x täglich 10 Tropfen Salbubronch, der Vertretungsarzt heute, reduzierte das auf 2x10 Tropfen. Seit dem 31.12 hat sie insgesamt 7 Gaben bekommen. Vor 3 Monaten hat sie die Tropfen sehr gut vertragen, diesmal leider garnicht. Sie ist absolut überdreht und unruhig, knibbelt dauernd an ihrer Zunge und hat seit heute das Essen eingestellt (es war gestern schon wenig). Nun kam auch noch hinzu, dass sie heute 3x gebrochen hat. Sie hat jedes Mal vorher gehustet, aber nicht so drastisch, dass man allein davon erbricht. Ich bin mir nicht sicher, ob sie nun einen Magendarmvirus hat oder es sich um eine Nebenwirkung handelt. Meine Frage nun: Ist Erbrechen eine mögliche Nebenwirkung? Gibt es eine Alternative zu Salbubronch? Vielen Dank, frohes Neues und liebe Grüße
Liebe R., lassen Sie doch Ihre Tochter bitte erneut untersuchen und klären, was ihr fehlt und ob sie das Salbutamol weiter benötigt. Denn dann wäre es sinnvoll, es inhalieren zu lassen über einen "Spacer", sodass der Wirkstoff vor allem die Bronchien erreicht und nicht im ganzen Körper wirkt. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo! Erbrochen hat noch kein meiner Kinder von Salbutamol und wir sind quasi Dauernutzer. Aber das Salbubronch ist für mich nur eine billige Notlösung. Lass Dir von einem kompetenten Arzt eine Vortex-Kammer verschreiben und einen Spray. Dann.setzt Du erst dem Kuscheltier, dann Deiner Kleinen das Ding auf, singst was oder zählst nebenher... Das hilft mindestens so gut und ist deutlich nebenwirkungsärmer. Du kannst auch nach Atrovent fragen beim Arzt, der hilft auch wunderbar - gerade wenn der Hustenreiz nicht aufhört und man kann damit die notwendige Salbutamoldosis deutlich senken . Vielleicht ist es aber auch besser und du kannst die Salbubronch-Tropfen ausschleichen lassen. Einfach nochmal einem guten Arzt fragen.
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