Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

RSV und SPO2

Frage: RSV und SPO2

claudiasginger

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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, Mein Sohn ist 2 Jahre alt (seit 11.12.) und hustet seit letzte Woche Mittwoch. Mi/Do/Fr war es ein heiserner/bellende Husten und der KA meinte es sei Pseudokrupp. Aber von Fr auf Sa Nacht hat er Fieber bekommen und schlecht geschlafen. Am Sa Morgen beim Arzt sagte er, er habe obstruktive Bronchitis und dir O2Sättigung lag bei 97%. Ich soll Ventolin inhalieren. Tags hat sich sein Zustand verschlechtert mit schneller Atmung und hohem Fieber und dann bin ich mit ihm ins Spital. Dort wurde er 1 Nacht lang beobachtet und mit Ventolin (Salbutamol) inhaliert und Betnesol (Kortisontabletten) bekommen. Sie O2Sättigung wurde durchschnittlich mit 94-95% gemessen, ist aber auch imme mal wieder auf 92-91% gesunken und am frühen Morgen sogar 3x kurz auf 87%. Dann wollten sie ihm Sauerstoff geben, da die Sättigung dann aber wieder auf 92-95% gestiegen ist, haben sie es nicht gemacht. Sie sagten, sie geben Sauerstoff bei sonst gesunden Termingeborenen erst ab 90% und weniger. Ich durfte mit meinen Sohn wieder nach Hause gehen zumal er auch wieder ruhige geatmet hat. Jetzt war ich Mo und heute bei der KÄ und dort wurde dann RSV-Bronchiolitis disgnostiziert. Die O2Sättigung wurde bei ihm immer mit ca. 91-95% gemessen, meist bei 94/95%. Sie sagte, ich muss mir keine Sorgen machen wegen der Sättigung, solange sie noch über 90% ist schadet es nicht und auch mal kurz unter 90%, also bei 87-89% wo es mal war ist dies auch noch nicht gefährlich. Eine stationäre Aufnahme und Sauerstoffzufuhr seien und waren bisher nicht notwendig. Sonst hätte sie meinen Sohn schliesslich eingewiesen. Dennoch mache ich mir Sorgen weil ich bei Internetrecherchen gelesen habe, dass eine Sauerstoffgabe bei einer Sättigung von unter 94% erforderlich ist... was stimmt nun? Ich habe Angst, dass die geringe O2Sättigung meinen Sohn geschadet hat oder schaden wird...


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe C., Sie dürfen Ihrer Kinderärztin wirklich vertrauen und sollten sich keine unnötigen Sorgen machen. Alles Gute!


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