Stolzer_Papa_einer_Prinzessin
Hallo Herr Dr. Busse, unsere Tochter (26 Monate) hat heute vor einer Woche (31.03.21, Mittwoch) abends plötzlich aus dem Nichts angefangen sich zu erbrechen. Nach 4x Erbrechen innerhalb von 2 Stunden sind wir ins Krankenhaus gefahren, wo sie dann auch stationär aufgenommen wurde (bis zum nächsten Morgen hat sie sich ca. 16 Mal übergeben ohne zwischendurch etwas gegessen zu haben). Am nächsten Morgen kam dann akuter Durchfall hinzu. Sie bekam dann einen Tropf und hat die nächsten Tage auch normal getrunken (ca. 700 mal pro Tag) und ein wenig gegessen (Schonkost). Am Samstag haben wir dann das Ergebnis der Stuhlprobe erhalten: Norovirus. Unsere Tochter durfte dann auch aus dem Krankenhaus wieder entlassen werden, da sie sich bis Samstagnachmittag nur 1x Erbrochen hat. Der Durchfall ist seit Sonntag wieder weg. Aber das Erbrechen ist leider nicht weg. Sie hat von Sonntag zu Montag (gegen 1 Uhr) erbrochen, die Nacht zu Dienstag nicht und letzte Nacht von Dienstag zu Mittwoch wieder Erbrochen (gegen 1 Uhr). Gegessen hat sie alle Tage weitestgehend Schonkost und nicht wenig, aber auch nicht sehr viel und auch zu normaler Abendbrotszeit (18 - 19 Uhr). Wir sind ziemlich angespannt und machen uns Sorgen, dass auch 8 Tage nach den ersten Symptomen der Noroviren unsere Tochter sich immer noch übergibt. Können Sie uns hierzu eine medizinische Einschätzung geben, vor allem wie lange das Erbrechen noch anhalten kann/wird? Wir können uns auch nicht erklären, warum gerade nachts es zu Erbrechen kommt? Nach dem einen Mal Brechen schläft sie dann ruhig weiter. Am Tage ist sie zeitweise quengelig, manchmal stoppt sie auch kurz mit dem Essen und quengelt, isst dann aber weiter. Wir haben auch festgestellt, dass unsere Tochter zwischen 500 und 600ml getrunken hat an den Tagen, in den sie nachts dann erbrochen hat. Zu den Nächten, in denen sie nicht Erbrochen hat, hat die am Tag zuvor zwischen 600 und 800 ml getrunken. Kann es hier einen Zusammenhang geben: zu wenig trinken => Erbrechen?
Lieber S., aus der Ferne kann ich Ihre Tochter leider nicht beurteilen und kann Ihnen nur empfehlen, sich erneut an Ihren Kinderarzt vor Ort zu wenden, wenn es ihr nicht gut geht. Alles Gute!
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