Frage im Expertenforum Kinderarzt / Kinderärztin an Dr. med. Andreas Busse:

Mein Sohn (10 M.) wird seit seiner Geburt stündlich wach...

Frage: Mein Sohn (10 M.) wird seit seiner Geburt stündlich wach...

KoMeOk

Beitrag melden

Sehr geehrte Herr Dr. Busse, mein Sohn ist 10 Monate alt und wird seit seiner Geburt nachts jede Stunde wach. Er hat seit seiner Geburt einen geregelten Tagesablauf und geht immer um die selbe Zeit ins Bett (18.45 Uhr) ich stille ihn und er schläft bei uns im Familienbett, da er in seinem eigenen Bett noch schlechter schläft und die Nähe braucht. Die Situation wie sie jetzt ist, belastet das Familienleben sehr und der Schlafmangel bringt mich nach so langer Zeit definitiv an meine Grenzen. Fehlt meinem Sohn etwas? Hat er Schlafstörungen? Mach ich vielleicht etwas falsch? Haben Sie Tipps für mich, die ich im World wide web nicht finden kann? Ich habe gefühlt schon alles versucht... Ich hoffe Sie können mir helfen.. Mit freundlichen Grüßen KoMeOk


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

Beitrag melden

Liebe K., Schlaf verläuft immer in vielen Phasen zwischen Tief- und Leichtschlaf bis hin zum regelmäßigen fast oder ganz Aufwachen - und wieder unauffällig und ohne "Hilfen" Einschlafen, wenn man das lernen durfte. Die Lösung beginnt also bereits abends: erst Füttern und dann mit einem festen Ritual ins eigene Bett bringen. Danach bei Bedarf nur vielleicht leise redend oder singend am Bett sitzen bleiben und Geduld haben bis Ihr Kind zur Ruhe findet. Nachts dann genauso, also keine "Einschlafhilfen" wie Stillen oder Fläschchen,...... Alles Gute!


E.M.M.A

Beitrag melden

Bis vor kurzem hatte ich das gleiche Problem - wenn er wach wird, stillst du dann erneut in den Schlaf? Falls ja: Versuche es auf zwei mal zu limitieren. Ich habe mich einfach auf den Bauch gelegt wenn sie dazwischen wach geworden ist. Und jetzt schläft sie wieder 6 Stunden am Stück Außerdem Versuche ich immer einen Schlaf am Tag ohne stillen einzubauen (Kinderwagen oder Autofahren- vlt klappt bei euch die Trage). So wird das Einschlafen nicht nur mit der Brust assoziiert. Meine Tochter macht zwei bis drei 30 Minuten Schläfchen am Tag. Das sollte vor der Veränderung in der Nacht klappen. Und du kannst versuchen die Brust kurz vor dem (wieder) einschlafen zu lösen. Wenn er die Brust wieder sucht, stillst du kurz und löst die Brust erneut kurz bevor er einschläft - das ganze bis er hoffentlich nach und nicht beim stillen eingeschlafen ist. Wenn ich selbst wach war habe ich öfter gelesen (Tablet oder Buch) - das habe ich auch reduziert um mich selbst nicht unnötig aus dem Schlaf zu holen: das hat meine Tochter tatsächlich auch beeinflusst.


Salina33

Beitrag melden

Wir hatten das gleiche Problem und es wurde eigentlich eher schlimmer als besser - meine Tochter hat mich Nacht für Nacht belagert. Auch bei uns lag die Lösung im nächtlichen abstillen. Ich habe es mir vorher schrecklich schwer vorgestellt, aber im Endeffekt war es halb so wild. Ich habe es sanft nach der Gordon Methode gemacht. Ich habe es ihr vorher erklärt, die Abstände immer weiter verlängert und nach 2 Wochen hat sie von 8 bis 5 Uhr durchgeschlafen und dabei ist es seit dem geblieben. :)


Wellsville

Beitrag melden

Ich muß mich Salina33 anschließen. Das nächtliche Abstillen war auch bei uns die Lösung fürs stündlich Aufwachen. Ich habe ebenfalls diese sanfte Methode (leicht abgewandelt) angewandt. Beim nächtlichen Erwachen habe ich sie nur ein Mal getragen, das war für uns beide nix. Später habe ich sie mir auf den Bauch gelegt und gesummt und ggf. Wasser angeboten. Mit 10 Monaten ist es eine gute Zeit damit zu starten. Mit 12 Monaten hat sie 6-8 Stunden am Stück geschlafen und mit 14 Monaten haben wir dann ohne Probleme das Einschlafstillen entwöhnt.


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Liebes Team von rund ums Baby,   es ist zwar schon etwas länger her, aber bei der Geburt von meiner Tochter hatte ich mir das Bonding gewünscht. Sie wurde mir auch direkt auf die Brust gelegt. Danach wollte ich sie anlegen und dann ist mir ihr Kopf in den Nacken gefallen.   Als unser Baby das erste Mal die Augen geöffnet hatte im Krank ...

Guten Tag, ich hätte mal wieder eine Frage.  Ist Zytomegalie bei einem Baby mit 6 Wochen noch eine große Gefahr? Sollte es sich beispielsweise durch andere Kleinkinder in der Familie anstecken... Vielen Dank im Voraus!  Beste Grüße 

Unser Sohn erbricht seit der Geburt täglich und in der Nacht. Anfangs wurde er als Speibaby bezeichnet und wir sollen uns keine Sorgen machen, er entwickelt sich normal. Als die Beikost eingeführt wurde, blieb das Erbrechen. Teilweise 2-3 x pro Nacht, manchmal nur 1 x pro Nacht. Oft untertags nach den Mahlzeiten, manchmal auch dazwischen. Wir könn ...

Hallo Dr. Busse, Mein Baby ist 4 Monate und hat seit Geburt einen Pickel am rechten Ringfinger. Dieser "Pickel" ist mal mehr mal weniger sichtbar/gerötet. Unsere Kinderärztin hat es abgetan und meinte ich solle 2x tgl Wundschutzcreme drauf tun. Heute ist die Stelle wieder ziemlich gerötet und es hat sich oben drauf eine Stecknadelgroße harte Bl ...

Sehr geehrter Herr Dr. Busse, vor einigen Monaten kam mein Sohn reif (39+4) zur Welt. Der Geburtsprozess war relativ langwierig, erste Wehenanzeichen hatte ich am Vortag gegen 04:00 Uhr, geboren wurde mein Sohn am darauffolgenden Tag gegen 06:00 Uhr mit Hilfe der Saugglocke, da sich die Herztöne meines Kindes verschlechtert haben. Der Streptoko ...

Hallo Herr Dr. med. Busse, unser Sohn (2 Jahre und 3 Monate) ist eigentlich ein wunderbarer Schläfer (11-12 Stunden nachts und 2-3 Stunden mittags; schläft verlässlich durch seit er 3 Monate alt ist - mit Ausnahme vom Zahndurchbruch; schläft alleine und ohne Einschlafbegleitung seit er 1 Jahr und 3 Monate alt war).   Im September haben wi ...

Guten Tag Herr Dr. Busse, ich wende mich an Sie weil ich mir Sorgen mache. Unseren 3-jährigen Sohn haben wir positiv auf Covid getestet (3-fach test Influenza, Covid, RSV). Er hat hauptsächlich Fieber bis 39 Grad und eine verstopfte Nase. Er hat es schon zum 3. Mal (in jedem Lebensjahr einmal, zuletzt vor etwas über einem Jahr im November 2024). W ...

Schönen guten Morgen,  Meine Tochter kam vor einer Woche auf die Welt, nach der Geburt ist uns direkt aufgefallen dass sie das eine Auge nicht ganz öffnete aber im Nachhinein war alles unauffällig. Auch bei der U2 war alles gut soweit, ich sollte das Auge ausspülen und weil die Nase zusätzlich verstopft ist genauso.  Nun sind wir seit ein paar Ta ...

Guten Tag, vorab möchte ich micht für dieses super Forum und die Beantwortung der Fragen bedanken. Bereits in der Schwangerschaft habe ich hier viel gelesen, das hat wirklich sehr geholfen! Nun zur Frage: Unser Sohn wurde vor ca. 1 Woche in der SSW41 geboren (kein Kaiserschnitt). Nun haben wir den Geburtsbericht erhalten und machen uns wegen der f ...

Sehr geehrter Dr. Busse,  Ich stehe kurz vor Geburt meines 2. Kindes, schwanger in der 38. Woche. Nun hat Oma, die unser 1. Kind während der Geburt betreuen soll und auch jetzt eine Entlastung sein sollte, Herpes bekommen. Wir würden jetzt aktuell den Kontakt meiden, da es natürlich der blödeste Zeitpunkt wäre, dass unser großes Kind Herpes bekom ...