Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Lymphknoten

Frage: Lymphknoten

Ma-Mi

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Hallo, 2014 war mein Sohn im KH mit Verdacht auf Borrelien, da sein Lymphknoten am Kopf und am Kiefer geschwollen war (keine Einschmelzung im US) und er eine rote Stelle an der Stirn hatte (nicht eindeutig Wanderröte sagte man damals) die Ärzte wussten nicht was er hat. Borrelien war damals schwach positive Bande (Ärzte sagten Borrelien kämen aber als Ursache nicht in Frage, Grund nannte uns keiner) Nach Antibiotika wurden Lymphknoten kleiner und verschwanden und Rötung verschwand auch. Jetzt nach 2 Jahren (Sohn ist jetzt 7,5) hat er wieder geschwollene Lymphknoten am Kopf, Nacken und in der Leiste. Keine Zeichen von Infekt oder sonstiges. Er klagt nicht über Schmerzen oder so. Er hat nur immer wieder folgende Beschwerden: Chronische Verstopfung (seit 1/15), heiße rote Ohrmuscheln, ab und zu Nasenbluten (mal beim Popeln mal ohne), Erbrechen ohne erkennbaren Grund, er sagt Herzklopfen (wurde abgeklärt ohne Befund) und er sagt er würde ab und zu schlecht Luft bekommen. Nachts Schlafwandelt er und hatte Nachtschreck des Öfteren. Er wiegt 19,5 kg bei 1,20 cm und ist mäkelig beim Essen. In letzter Zeit geht er untypischerweise abends freiwillig schlafen (er sagt er ist müde, gähnt auch unter Tag) und ist unkonzentriert bei den Hausaufgaben und im Gespräch. Blutuntersuchung im Februar war ok. Wir waren gestern beim Arzt allerdings Vertretung von unserem und der meinte, eine Blutuntersuchung und Ultraschall der Lymphknoten in drei Wochen wären ausreichend da erst da wieder ein Termin frei wäre. Jetzt im Nachhinein mache ich mir aber doch große Sorgen, dass hinter der Lymphknotenschwellung etwas ernstes stecken könnte und frage mich, ob man wirklich so lange warten kann? Damals hat uns unser alter Kinderarzt gleich ins KH eingewiesen und nun sollen wir so lange warten? Ich habe große Angst vor einer schlimmen Krankheit, da damals keiner den Grund fand und es jetzt wieder Auftritt. Ich weiß Sie haben den Sohn nicht gesehen, aber können Sie mir vielleicht trotzdem ein wenig die Angst nehmen? Gruß


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe M., kann es sein, dass Sie ständig schlimme Krankheiten bei Ihrem Sohn befürchten und ihn damit anstecken? Statt auch ihm zu signalisieren, dass man einfach auch mal "unpässlich" sein darf? So würde ich auch die Aussage Ihres Kinderarztes interpretieren, der ja wohl keinen Anhalt dafür sah, dass es sich um etwas bedrohliches und dringendes handelt. Alles Gute!


Ma-Mi

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Ach ja, er klagt des öfteren über Kopfschmerzen.


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