MamaMitSorgen
Sehr geehrter Herr prof. Busse, jetzt muss ich mich nochmals an Sie wenden. wir haben wir Kaninchen die draußen leben und einen großen Auslauf besitzen. Sie sind sehr zahm und unsere Kinder lieben sie und versorgen sie gut. Leider haben wir gesehen, dass sich auch Ratten dazugesellt hatten. Die Ratten wurden ordnungsgemäß bekämpft. Aber sie übertragen ja leptospiren und ich habe nachgelesen , dass sie von Ratten auch auf Kaninchen übertragen werden, die symptomlos bleiben aber diese ausscheiden. Jetzt habe ich Angst um unsere kinder, weil sie diese wirklich sehr verantwortungsbewusst umsorgen und viel Zeit bei uns mit ihnen verbringen. Ist dann Händewaschen im Anschluss ausreichend? Ich kann denen ja jetzt die Tiere nicht wegnehmen? Ich kann nciht sagen , ob sie sich immer 100% daran gehalten haben. Aber ich werde nun auf jeden Fall sehr penibel darauf achten. Wir hatten zuvor 5 Kaninchen, eines ist allerdings verstorben, wir wissen nciht woran. Ich hoffe es hat nciht mit Ratten oder ahnlichen zu tun. Aber im Kopf kreist die leptospirose nun als Gefahr. Haben Sie nochmals Rat ? Danke sehr!
Liebe M., es tut mir leid, wenn Sie schon wieder von Ängsten geplagt werden. Was die im Freien lebenden Kaninchen angeht, so kann ich Sie beruhigen und darauf verweisen, dass ja viele Familien, besonders natürlich auf dem Land, ständig Kontakt mit Haustieren aller Art haben, ohne dass eine Infektion mit Leptospirose überhaupt in einer relevanten Häufigkeit beobachtet wird. Seltene Dinge sind einfach selten, und es ist schade, wenn man sich den schönen Alltag mit solchen Sorgen vermiest. Mein Eindruck ist aber, dass es bei Ihnen nicht um eine spezielle Sorge geht, sondern dass Sie ständig von Ängsten geplagt werden, gegen die Ihnen nur eine Therapie vor Ort helfen kann. Bitte nehmen Sie das wahr und wenden sich an Ihren Hausarzt oder direkt an einen Psychotherpeuten. Alles Gute!
MamaMitSorgen
Und einen Hund haben wir tatsächlich auch noch, der auch auf dem Hof herum läuft. Jetzt mach ich mich wieder verrückt
HannaSchmidt
Es tut mir leid, wenn ich das fragen muss. Kann es sein, dass du eine Angsterkrankung hast? Was du hier machst, nennt sich Rückversicherung. Dr Busse wird dir sagen, dass alles ok ist- dann bist du kurz beruhigt. Dann kommen aber die nächsten Sorgen und du fragst wieder nach. Deine Ängste breiten sich immer weiter aus und du musst mit der Zeit immer öfters hier im Forum fragen, ob alles okay ist. Hol dir Hilfe!! Das einzige was für deine Kinder wirklich gefährlich ist, ist deine Erkrankung. Kinder von Müttern, die solch eine Belastung haben werden statistisch als Erwachsene Person viel öfters depressiv oder suchtkrank als andere Kinder. Ich habe nach der Geburt meiner Tochter auch eine Angsterkrankung entwickelt. Zum Glück hat meine Familie, mich dazu gebracht, eine Therapie zu machen und ich nehme auch ein Psychopharmaka. Meine Tochter ist jetzt zwei und ich bin sehr froh, dass sich das Leben, was ich jetzt lebe wieder leicht anfühlt. Ich kann ihre Kindheit gemeinsam mit ihr erleben ohne, dass der Schatten der Sorgen über uns liegt- das wünsche ich dir auch. Alle Liebe