Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Kinderkardiologe empfehlenswert wegen sehr starkem Schwitzen?

Frage: Kinderkardiologe empfehlenswert wegen sehr starkem Schwitzen?

Markuss

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Guten Tag Herr Dr. Busse, unsere Kleine ist fast 15 Wochen alt und wir haben folgende Sorgen: Sie schwitzt sehr stark im Nacken als auch am Rücken, so dass die Haare und das Kissen oder ähnliches sehr feucht sind. Dies tritt beim Stillen auf, aber auch "einfach so" nach einem Schläfchen oder auch auf dem Arm. Selten schwitzt sie auf dem Arm nicht. Der KA meinte, es sei kein Problem. Man muss dazu sagen, dass sie sehr schwierig trinkt, sehr unruhig trinkt (keine Rede von Entspannung für Mutter oder Kind), mitunter die Brust anschreit, oder man muss sie mit dem Fön beruhigen, dass sie an der Brust trinkt. Die Entwicklung ist gut, immer an der 50ten Perzentile.Die Hebamme meint vom Anlegen etc ist alles richtig. Die Kleine ist im Allgemeinen sehr nervös, schreit viel, ist unruhig, zappelt mit den Armen und Beinen und ihr fällt es schwer in den Schlaf zu kommen bzw schläft fast nie von alleine ein, sondern wenn dann nur an der Brust oder man muss sie rumtragen bzw als letzte Möglichkeit im MaxiCosi tragen. Macht es Ihrer Meinung nach Sinn zu einem Kardiologen zu gehen um einen evtl. Herzfehler oder ähnliches kategorisch auszuschließen? Haben Sie aus Erfahrung evtl noch einen Rat bzgl der Unruhe, des Schreiens und schlechten Trinkverhaltens (Ausser Schreiambulanz) ? Vielen Dank für Ihre Mühen und die Antwort. Markus


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe M., das klingt alles normal und Sie sollten nur einfach akzeptieren, dass Ihre Tochter lebhaft ist und ein leicht erregbares Nervenkostüm besitzt. Und entsprechend handeln, was bedeutet, auf Ruhe zu setzen, sie nicht mit solchen unsinnigen Dingen wie dem Föngeräusch beruhigen zu wollen, was sie noch mehr aufheizt, und ihr zu zu trauen, dass sie alleine in den Schlaf finden bzw. das lernen kann. Ideal wäre sicher die Unterstützung durch eine spezielle Beratungsstelle für "Schreibabys". Und wenn Ihre Tochter anfängt, müde und quenglig zu werden, dann legen Sie sie konsequent im abgedunkelten Schlafzimmer in ihr Bett. Und setzen sich nur leise redend oder singend daneben, halten ruhig Ihre Hand darauf, tun aber sonst nichts. Alles GUte!


lisa182

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Lieber Markus, ich schätze die Expertise von Dr. Busse grundsätzlich sehr. Aber bitte nehmt nicht seinen Rat bzgl. der Unruhe, des Schreiens und des Trinkverhaltens an. Ich finde ihr macht es wunderbar! Meine Tochter hat der Föhn auch immer beruhigt. Es geht doch darum, diese ersten Wochen und Monate zu überstehen, bis die Kinder immer mehr Selbstberuhigungskompetenzen entwickeln. Ich fand, da sind alle Mittel recht, die niemandem schaden. Wir haben unsere Tochter auch in den Schlaf getragen, sind sogar manchmal mit dem Auto gefahren, wenn nichts mehr ging. Es wird sukzessive besser! Heute schläft sie glücklich und zufrieden in ihrem Bett im eigenen Zimmer ein. Das hat damals nicht geklappt und schreien lassen wollten wir sie auf keinen Fall. Sie hätte sich auch nur eingeschrien und wäre vielleicht irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen. Ein Hinweis noch: hat eure Kleine machmal einen aufgeblähten Bauch? Dann könnte eine Kuhmilcheiweißunverträglichkeit vorliegen. Testen kann man es, indem deine Frau für mehrere Wochen völlig auf Produkte mit Kuhmilch verzichtet. Bei uns hat das sehr viel geholfen. Alles Liebe für dich und deine Familie in dieser anstrengenden Zeit Lisi


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