Frage im Expertenforum Kinderarzt / Kinderärztin an Dr. med. Andreas Busse:

Impfung

Frage: Impfung

lena168

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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, unsere Kia Praxis impft Meningokokken B erst mit der U5. Laut Aussage unseres Arztes sei dies aus Praktikabilitätsgründen, um die Compliance der Eltern zu fördern, damit diese nicht nochmal extra kommen müssten. Beim Termin für die U5 ist unsere Tochter aber schon 6 Monate. Wir möchten sie gerne früher gegen Meningokokken B impfen lassen, da ich es nicht nachvollziehen kann, warum man den Impfschutz hinauszögern sollte und auf die U5 warten sollte. Wir würden unsere Tochter gerne frühestmöglich geschützt wissen. Unser Kia sagte, dass es kein Problem sei und wir haben jetzt am Freitag einen Termin. Unsere Kleine ist dann 3 Monate alt. Jetzt mache ich mir doch Sorgen, dass die Nebenwirkungen und Komplikationen höher sein könnten, wenn wir sie jetzt früher impfen lassen. Ist meine Sorge unbegründet? Ist die Impfung auch mit 3 Monaten gut verträglich?  Herzliche Grüße und Danke!


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe L., sie sehen das völlig richtig: es wäre ja paradox, dem Kind einige Monate, und genau die mit dem höchsten Risiko, den Schutz gegen Meningokokken B vorzuenthalten, der ja von Haus aus geplant ist. Sorgen wegen Nebenwirkungen sind unbegründet. Als einziges kommt es häufiger zu Fieber, weshalb teilweise die Gabe von Paracetamol mit der Impfung empfohlen wird. Alles Gute!


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