BlueCondor92
Hallo Herr Dr. Busse. Mir ist bewusst dass diese Frage bereits des Öfteren gestellt wurde - jedoch konnte ich keine Antwort finden die genau zu meinem Fall passt. Kurz zu unserem Kind: Unser Sohn wird in 2 Tagen 11 Wochen alt, ist aktuell 61,5cm groß und wiegt etwas über 6 Kilo, und hat vor zwei Tagen die Schluckimpfung gegen das Rotavirus erhalten. Es ist so, dass ich ein Herpesbläschen an der Oberlippe habe die nun am abheilen ist, da uns weder im Krankenhaus, noch durch die Hebamme oder Kinderärztin die Gefahr durch Herpes für ein Baby erläutert wurde, wusste ich nicht das von einer „simplen Fieberblase“ für ein Baby eine solche Gefahr ausgeht. Das Bläschen hat nicht genässt, und wurde sofort beim ersten Spannen mit einer Aciclovir Salbe behandelt. Da ich die Gefahr nicht kannte, habe ich meinen Sohn wie üblich bei mir gehabt, und natürlich auch das eine oder andere Küsschen aufgedrückt. Nun haben wir dies mit unserer Kinderärztin besprochen, sie meinte das wir ihn nun einmal beobachten sollen, und solange er kein Fieber entwickelt, ist kein Grund zur Sorge gegeben. Ich mache mir nun natürlich Vorwürfe und Sorgen weil ich mein Kind einer Gefahr ausgesetzt habe, die leicht präventiv vermieden hätte werden können - auch wenn die Ansteckung denke ich wenn dann schon erfolgt ist, halte ich seit ich es erfahren habe Abstand, und wenn es doch keinen anderen Weg gibt desinfiziere ich mir die Hände und trage eine FFP2 Maske zur Sicherheit. Nun zu meinen Fragen: Stimmen Sie mit der Meinung der Kinderärztin überein, oder wäre bei der doch recht hohen Exposition und der Belastung für das Immunsystem durch die Impfung eine prophylaktische Therapie ratsam? Wie lange ist im Mittel die Inkubationszeit? Die Aussagen zwischen 1 und 26 Tagen sind doch recht breit gefächert. Wie hoch ist die Gefahr eines schweren Verlaufs in diesem Alter? Gibt es Maßnahmen abgesehen von mehrmals täglicher Sichtkontrolle der Schleimhäute und Genitalien sowie fiebermessen die wir durchführen können? Vielen Dank im Voraus und alles liebe
Liebe B., Ihrem Kind geht es doch offensichtlich bestens und Sie müssen weder ständig etwas kontrollieren noch sich unnötige Sorgen machen. Außer Hände waschen und den direkten Kontakt mit einem Lippenherpes vermeiden, ist auch nichts nötig. Alles Gute!
Berlin!
Du scheinst der Kinderärztin nicht zu vertrauen, deswegen rate ich, die Ärztin zu wechseln. Bei einem gesund wirkendem, fitten Kind Fieber messen und das noch mehrmal am tag ist unnötig. Ihm geht es doch gut!
BlueCondor92
Hi Berlin! Danke für deine Antwort. Das Vertrauen zur Kinderärztin ist durchaus da - ich hole mir auch bei einem Orthopäden ggf. Eine zweite Meinung ein. Da ich selbst die Kinderärztin bis dato durch die aktuelle Corona Bestimmungen nicht kennenlernen konnte (nur ein Elternteil erlaubt) möchte ich aber bedenken dahingehend nicht abstreiten. Es wurde uns durch die Ärztin nahegelegt 2-3 mal täglich zu messen um ggf. Schnellst möglich reagieren zu können. Da sich das ganze potenziell schwerwiegend auf die Gesundheit auswirken kann, Messe und kontrolliere ich da lieber einmal zu oft, besonders da es ja für das Kind keine besonder torture ist
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