Mitglied inaktiv
Guten Tag Herr Dr. Busse, meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt und erbricht seit dem sie ca. 8-10 Monate alt ist häufiger (ca. alle 2-3 Monate, manchmal auch innerhalb 1-2 Wochen). Am Anfang war es immer so das wir von Freunden kamen, die sehr starke Raucher sind. Daher haben wir vermutet das sie vielleicht das Nikotin nicht verträgt. Sobald wir zu Hause waren hat sie erbrochen. Später lief das immer nach folgendem Schema ab: nachts hat sie alle 5 Min. erbrochen (mehrmals) ich habe ihr dann meist gleich ein Zäpfchen gegeben, dann hat sie in folgenden Abständen gebrochen 10 min.- 15 min.- 20 min.- halbe stunde, dann noch ein mal und dann war es gut. Meist ist sie am nächsten Tag fit. Manchmal erbricht sie auch einmal und dann kann sie wieder essen und ist ganz fit. Wenn ich mir manchmal nicht sicher bin ob sie vieleicht doch eine Mageninfektion hat, kann der Arzt weder "grummeln" noch Verhärtung feststellen. Ich habe vor ca. einem Jahr meinen Kinderarzt gefragt, was dahinter stecken könnte. Er meinte das wäre seelisch bedingt, sie würde halt so Aufregendes verarbeiten. Aber in den letzten 2 Wochen hat sie sich an 5 Tagen erbrochen (ohne Infektion). Jetzt war ich bei meinem Hausarzt, Lisa wird jetzt von einem Gastro-Enterologen untersucht. Was könnte mich dabei erwarten? Welche Erkrankung kann dahinter stecken. Lisa ist aber nicht unterernährt, sie wiegt 17 kg bei einer Körpergroße von ca.104 cm. Trotzdem ist sehr belastend mit diesem häufigen Erbrechen. Sowohl für mich als auch natürlich für meine Tochter. Lisa ist es natürlich immer sehr peinlich wenn sie in der Öffentlichkeit erbricht, ich glaube sie leidet sehr darunter. Ich würde mich über eine Antwort freuen, mit freundlichen Grüßen Tanja Reuter
Liebe Tanja, dass ein Kleinkind immer wieder mal ohne erkennbare Erkrankung erbricht, dabei völlig normal gediehen ist und das Ganze auch rasch wieder ausgestanden ist, ist nichts ungewöhnliches. Ein Erwachsenen-Gastroenterologe, der in seiner Ausbildung ja keine Kinder behandelt hat, ist auch nicht der richtige, wenn Sie eine 2.Meinung zu dem Problem haben wollen. Für wirkliche Probleme auf diesem Gebiet gibr es spezielle Kinder-GAstroenterologen z.B. an der nächsten Universitätskinderklinik. Alles GUte!
Mitglied inaktiv
o.T
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