Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse! Ich wollte meinen Sohn gegen Pneumokokken impfen lassen. Er ist eine ehemalige Mangelgeburt und damit ist die Impfung für ihn ja auch empfohlen. Mein Kinderarzt hat die Impfung zunächst abgelehnt, letztlich dann aber auf meinen ausdrücklichen Wunsch durchgeführt. Zum Impfzeitpunkt war mein Sohn nicht ganz 18 Monate. Die Impfung hat er gut vertragen. Sie ist jetzt ca. 3 Wochen her. Jetzt habe ich allerdings gesehen, dass der Kinderarzt nicht mit Prevenar, sondern mit Pneumovax geimpft hat, also einem Impfstoff, der eigentlich erst ab einem Alter von 2 Jahren zugelassen ist. In Herrn Dr. Heiningers Forum habe ich gelesen, dass nun die volle Immunantwort nicht zu erwarten ist und ich solle mit Prevenar nachimpfen lassen, wenn ich optimalen Schutz haben will. Mein Kinderarzt meint aber, der Impfschutz muss reichen. Es wäre zwar die falsche Impfung gewesen, aber da er "schon" 1 1/2 und gesund ist, wäre das noch zu vertreten. Außerdem würden andere Kinderärzte auch vor dem 2. Geburtstag schon mit Pneumovax in einmaliger Dosis impfen. Bin jetzt doch ein bisschen verunsichert und würde gerne noch ihre Antwort hören. Im Grunde will ich den Kinderarzt nicht wechseln, aber wenn ich jetzt noch mal das Thema Impfen anspreche, dann ist er sicherlich davon auch nicht mehr angetan. Wenn der Nutzen einer zweiten Impfung nur noch gering ist, dann würde ich es jetzt eben doch eher sein lassen. Danke! Jana
Liebe Jana, wie Dr.Heininger geschrieben hat, erreicht man mit Prevenar bei jungen Kindern einen deutlich besseren Schutz, sodas es eigentlich sinnvoller wäre, ihn auch bei Kleinkindern jendseits des 2.Lebensjahres zu verwenden. Nur ist er dafür leider nicht zugelassen. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Was Herr Dr. Heininger geschrieben hat, weiß ich. Ich habs ja gelesen. Außerdem ist er mit Prevenar ja gerade NICHT geimpft worden. Ich wollte Ihre Meinung hören, ob Sie persönlich zur zweiten Impfung (Prevenar zwei Monate nach Pneumovak) raten würden oder ob der Nutzen hier nicht so hoch ist. Ich weiß ja gar nicht, wie sehr das Kind im Moment überhaupt geschützt ist! Genausowenig weiß ich aber, was ich unter "Optimierung" des Impfschutzes zu verstehen ist. Optimierung ist ein weiter Begriff und kann sich auch auf lediglich ein paar Promille der Impfausfälle beziehen. Ich stehe hier leider immer noch mit einem falsch geimpften Kind mit fraglichem Impfschutz da und weiß nicht, was ich tun soll. Gruß Jana
Mitglied inaktiv
warum gehen Sie nicht zu einen homöopathischen Kinderarzt, der kann Ihnen austesten ob Ihr Kind die "Nachimpfung" überhaupt verträgt? Ich habe das vor jeder Impfung gemacht und bin gut damit gefahren.
Mitglied inaktiv
warum gehen Sie nicht zu einen homöopathischen Kinderarzt, der kann Ihnen austesten ob Ihr Kind die "Nachimpfung" überhaupt verträgt? Ich habe das vor jeder Impfung gemacht und bin gut damit gefahren. Das ist natürlich Unsinn. Der Kinderarzt hat einen Fehler gemacht,der dem Kind aber nicht schadet. Prevenar nachimpfen.
Mitglied inaktiv
Also, erstmal muss ich sagen, dass ich keine Ahnung habe. Allerdings fand ich die bisherigen Antworten auch nicht gerade besonders hilfreich. Vielleicht kann dir das örtliche Gesundheitsamt oder die StIKo weiterhelfen!?!?! Viel Erfolg Anja
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