Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Einschlafhilfe bei den ganz Kleinen

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: Einschlafhilfe bei den ganz Kleinen

Tichel

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Hallo Dr. Busse, ich lese viel mit und gerade Ihre Tipps zu Einschlafritualen lassen mich immer wieder grübeln. "Und sich dann nur leise redend daneben setzen und sonst gar nichts tun sondern einfach nur da sein, bis es zur Ruhe findet. " - klingt super! Wenn das Kind "nur" unruhig strampelt, meckert o.ä. klingt das wie ein plausibler Weg. Aber ist das auch Ihre Empfehlung, wenn die Unzufriedenheit dann in Weinen und Schreien übergeht? Egal, ob "nur" aus Unsicherheit/Trotz oder wirklich aus echter Baby-Verzweiflung? Und/oder würden Sie hier nach Alter differenzieren? Ich habe bereits einen großen Sohn (2 J.), den wir bis fast 18 Monate lang stundenlang in den Schlaf getragen haben und einen sehr, sehr schweren Weg hatten, da eine andere Lösung zu finden. Mit meinem zweiten Sohn (4 Monate) will ich ihm und uns sowas nicht noch mal antun und es gleich "richtig" machen. Aber im Moment entwickelt sich das Einschlafstillen als für mich fragwürdiges Einschlafritual, das uns genauso in eine unschöne Abhängigkeit bringen kann. Andersrum kann ich ihn aber (in diesem Alter) nicht nur sachte getröstet weinen/schreien lassen bis der Schlaf kommt. Daher noch mal kurz nachgefragt, ob Sie bei so kleinen Babys andere Ratschläge geben. Vielen Dank im Voraus!


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe T., die ruhige Begleitung in den Schlaf, indem Sie einfach nur da sind, sollten Sie von Anfang an pflegen und Ihrem Kind zutrauen, dass es so mit Ihrer Hilfe seinen Weg zum selber Abschalten und in den Schlaf finden gehen kann. Alles andere endet in der Abhängigkeit und sehr oft später im Chaos. Alles Gute!


Mitglied inaktiv

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Hallo! (Ich will hier nicht den Experten spielen, nur kurz von uns berichten) Also ich hab mit 4 Monaten schlafen und Stillen getrennt, am Tage. Abends darf sie das noch. (Inzwischen aber Flasche) Ich hab sie ins Bett gelegt wenn sie müde war und bin bei ihr geblieben bis sie schlief. Wenn sie weinte habe ich sie beruhigt und dann wieder hingelegt. Ich habe am Anfang ganz leise vorgelesen.. Das hat sie sehr beruhigt. Nach ein paar Wochen ging es dann (meistens) nach der Geschichte und den Liedchen von ganz allein! Ich hatte das Gefühl, sie brauchte eine Weile um zu verstehen, dass das Bett nun der Ort ist, an dem sie schlafen soll! Das finde ich ganz normal... Zu Beginn brauchte es 45 Min! Später manchmal nur 10... Sie hat dann merklich Bett mit Schlaf verbunden. Alles Liebe!


Cat2312

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Hallo:), da kann ich auch etwas zu sagen, bei uns das Gleiche, habe bei unserer Kleinen das Buch "Schlafen statt Schreien" gelesen, kann es nur empfehlen! Und es laufen keine Tränen! LG


Sunshine1993

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Hallo. Also die tipps zum einschlafen vom doc sind meiner meinung nach sehr fragwürdig. Nicht jedes kind lässt sich nur durch leise reden und daneben sitzen beruhigen. Man muss da bedürfnisorientiert handeln. Einschlafstillen ist super für die kleeinen. Denn stillen ist nicht nur nahrung sondern auch beruhigung und nähe. Meine kleine ist 3 monate und sie schläft unterschiedlich ein. Mal reicht es wenn ich sie in ihr bett lege und streichle, mal muss ich sie tragen und mal ist es das familienbett.:) ich handle da immer bedürfnisorientiert. Meinen großen habe ich 9 monate in den schlaf getragen. Bis er 15 monate war dann mit flasche eingeschlafen während ich untätig daneben lag, als er das von sich aus nicht mehr wollte war es streicheln bis er einschlief. Er hat 2 jahre jm familienbett geschlafen. Dann wollte er von sich aus in sein bett. Also kurz und knapp: mach es von deinem baby abhängig. Allein einschlafen kommt von selbst wenn die hirnreife weit genug dafür ist. Bedürfnisorientiert ist das stichwort. So ist es für alle am einfachsten


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