Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin langsam echt verzweifelt. Mein Sohn 6 war Nachts noch nie trocken, Tagsüber seit er 2 ist. Wir haben über die Jahre viel probiert, weniger Trinken vorm schlafen, letzte Stunde alle 15 min zur Toilette usw.... Vor 3 Monaten bin ich damit zur Kinderärztin, ICH WEIS das war zu Spät, aber es ist mir auch unangenehm. Es wurde ein Urin test und ein Bluttest durchgeführt, Mit den Nieren ist alles in Ordnung, restliche Werte ebenfalls. Deswegen bekommt er nun seit einem Monat "Propiverin AL 5mg" Morgens eine, Abends Zwei. Wir haben unseren Sohn immer um 22:30 für einen Toilettengang geweckt, diese Zeit haben wir nun auf 21:30 vorgeholt schrittweise. Alles mit der Ärztin abgesprochen. Nun habe ich aber (da mein Sohn erst 21Uhr rum einschläft) angefangen ihn nicht zu Wecken, um zu sehen was passiert. Leider hat das Null erfolge gezeigt. Er Nässt nach wie vor in seiner ersten Schlafphase ein. Das konnte ich heute ganz gut sehen, da er bis 22Uhr BVB schauen durfte, 22Uhr nochmal auf Toilette, dann ab ins Bett. 0Uhr war das Bett wieder Nass. Das hat mir gezeigt das eben ein Vorlegen der Zeiten Null bringt. Er nässt in erster Schlafphase ein. :-( Alles ab 1Uhr merkt er selbst und geht zur Toilette... Ich bin langsam echt am Ende, er kommt im August doch in die Schule. Ich möchte die Tabletten absetzten lassen, da ich keinerlei Sinn darin sehe und er durch sein Allergisches Astma eh shon genug Medis einnimmt, auch dauerhaft. Lg und Danke lilly
Liebe L., mit 5 Jahren sind immer noch etwa 25% der Jungen nachts noch nicht trocken, das ist eine normale unterschiedliche Entwicklung. So wie manche Kinder mit 9 Monaten andere mit 18 Monaten frei laufen. Und nur, wenn entweder Ihr Sohn oder Sie unter der Situation leiden, sollten eine Behandlung erwogen werden. Nächtliches Wecken ist sinnlos! In Frage kommt entweder eine Art "Training" mit Hilfe einer Klingelhose oder die Behandlung mit dem Hormon, das auch im Körper produziert wird und die nächtiche Urinausscheidung bei reifen Kindern drosselt. Am besten besprechen Sie das mit einem erfahrenen KInderarzt oder Kinderurologen. Sie können sich auch speziellen Rat bei unserem Uroteam hier holen. Alles Gute!
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