Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

D-FLUORETTEN

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Frage: D-FLUORETTEN

Mitglied inaktiv

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Ist wirklich die Einnahme von D -Fluoretten lebensnotwendig? Wenn ich solche Artikel lese dann bekomme ich Gewissensbisse. Wie aus einem Gift ein Medikament wurde Seit den vierziger Jahren unseres Jahrhunderts gilt Fluor als das Allheilmittel zur Kariesprophylaxe. Dabei wird leicht übersehen, dass Fluor ein gefährliches Gift ist, dessen Toxizität oberhalb der von Blei liegt und mit dem im Chemielabor nur unter ausgedehnten Sicherheitsvorkehrungen umgegangen werden darf. Der gleiche Stoff, der unserer Zahnpasta beigefügt wird - Natriumfluorid - ist zugleich auch ein sehr wirksames Insektizid bzw. Rattengift! Es muss betont werden, dass der medizinische Nachweis für die Wirksamkeit von Fluor als Kariesprophylaxe bis heute nicht einwandfrei erbracht werden konnte. Z. B. haben Doppelblindstudien bislang niemals einen statistisch signifikanten Vorteil von Fluorgaben erbringen können. Mehrere Feldstudien in den USA, in Kanada und Neuseeland haben ergeben, daß in Gegenden ohne Fluorisierung des Trinkwassers sogar weniger Karies auftrat. Sicher ist Fluor als Spurenelement auch im menschlichen Körper enthalten (ca. 2-3 Gramm), doch das vom Körper benötigte Fluor ist in normaler Nahrung ausreichend enthalten, so daß praktisch nie ein Ergänzungsbedarf besteht. Keinesfalls berechtigt jedenfalls die wissenschaftliche Beweislage zu einer Zwangsmedikation mit Fluor, wie es durch die Trinkwasserfluorisierung in weiten Teilen der USA, Kanadas und Großbritanniens der Fall ist. Dort sind CFIDS-Erkrankungen auch weltweit am häufigsten. In Deutschland sind Fluorzusätze zum Trinkwasser, wie in den meisten anderen europäischen Staaten auch, zum Glück verboten, doch schleicht sich auch in unser Leben eine Zwangsfluorisierung der Bevölkerung ein - durch Beigabe zu Zahnpasta und zu Lebensmitteln, speziell zu Kochsalz. Neben der vollständigen Ausschaltung des freien Willens des mündigen Bürgers - ein in der Medizingeschichte wohl einmaliger Vorgang - ist auch die Medikation selbst problematisch, da auf diese Weise eine kontrollierte Dosierung praktisch unmöglich ist. Untersuchungen in den USA haben ergeben, daß die meisten Menschen täglich Fluormengen oberhalb der Toxizitätsgrenze zu sich nehmen. Die Folgen sind verheerend. Fluor ist stark krebserzeugend, es löst Osteoporose aus oder verstärkt diese zumindest und ist damit für einen Anstieg der Knochenbrüche verantwortlich. Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt einer "Verschwörungstheorie", sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, dass weltweit etwa 60 Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten: Einkaufstips: Es ist leider nicht mehr einfach, nicht fluorierte Zahncreme zu erhalten. Mein Tip: ORAL B Sensitive. Auch die Firma WELEDA führt nicht fluodierte Zahncremes, erhältlich in Naturkost- und Bioläden. Zahncreme auf Basis von Teebaumöl erhalten Sie unter www.cmd-natur.de .


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe T., auch wenn dieser Unsinn noch viele Male wiederholt wird, wird er nicht richtiger. Was wir als Kariesprophylaxe benützen ist das Salz des Fluors, das Fluorid und das ist zum einen ungiftig und zum anderen in vielen natürlichen Trinkwässern oder z.B. in schwarzem Tee in viel höherer Konzentration vorhanden - und das schon Jahrtausende - als in der Zahncreme oder in den Prophylaxetabletten für die Kinder. Sie nehmen ja zum Kochen auch nicht das giftige Natrium sondern das Natriumchlorid, das "Kochsalz" und von dem wird hoffentlich niemand behaupten es sei giftig, obwohl sein Ursprung das Natrium ähnlich wie das Fluor nicht zum Verzehr geeignet wäre. Alles GUte!


Mitglied inaktiv

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Hallo Herr Dr. Busse Bedanke mich für das Schnelle Antworten, Es ist wirklich nicht leicht sich eine klare Meinung bzgl. der D-Fluoretten zu bilden. 10 Personen 10 Meinungen, Fluorette - ja oder nein? Die Fluorette ist eine wasser- bzw. milchlösliche Tablette, die Fluor und Vitamin D enthält. Sie wird zur Karies- und Rachitisprophylaxe verordnet. Wir bekamen vom Krankenhaus die erste Ration mit 30 Tabletten mit. Bei meinem Kinderarzt wollte ich nun die nächste Ration mitnehmen, da wurde ich darüber informiert, dass ich nur Vitamin D geben soll. Zur Information, warum dem Kind kein Fluorid mehr verabreicht werden soll, erhielt ich die Kopie einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Diese Empfehlung vom 27.03.2000 besagt, dass "Fluoride in erster Linie durch direkten Kontakt mit Zahnhartsubstanzen (lokal) karieshemmend wirken". Außerdem sei inzwischen die Versorgung mit Fluor über Leitungswasser, Speisesalz und Mineralwasser etc. ausreichend. "Vor dem 6. Lebensmonat sind aus zahnärztlicher Sicht keine Fluoridierungsmaßnahmen erforderlich." Die Milchzähne sollten dann mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpaste gereinigt werden.(???) Die Sprechstundenhilfe machte mir das Einstellen der Fluorettengabe noch damit schmackhaft, dass dann weniger Probleme mit Koliken entstehen würden. Mir ist schleierhaft, warum ich überhaupt Fluoretten bekommen habe. Man sollte meinen, dass sich so eine Empfehlung innerhalb von fünf Jahren in den Fachkreisen rumgesprochen haben sollte? Ist es ratsam Vigantoletten und D-Fluoretten abwechselnd zu verabreichen? Bedanke mich im voraus,....


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