Gerbera82
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich habe ein Problem mit meinem Sohn. Er ist jetzt genau 18 Monate und soweit ich weiß durchlebt er gerade einen weiteren Schub. Er hängt ständig an mir dran, was ich aber nicht allzu schlimm finde. Mein Problem sind die Nächte: er geht ca. 30-60 Minuten nach dem Abendbrot ins Bett. Früher war es nie ein Problem. Jetzt wehrt er sich so sehr dagegen... Er schreit richtig heftig, bis er sich übergibt, windet sich hin und her und hat beim Schreien sogar die Augen zu. Ich bleibe die ganze Zeit neben seinem Bettchen sitzen. Es hilft nichts. Gestern habe ich ihn nach ca. 30 Minuten aus seinem Bett genommen und mit zu uns ins Bett genommen. Dann schlief er nach 2 Minuten tief und fest. Jede Nacht wacht er schreiend auf und es dauert lange ihn wieder zu beruhigen. Können Sie diesbezüglich Bachblüten empfehlen? Vielen Dank für Ihre Hilfe
Liebe G., "Bachblüten" gehören zu den Dingen, an die man glauben muss. Nur dann können sie helfen. Alles Gute!
User-1769871192
Bachblüten sind Quacksalberei. Warum schaust Du nicht einfach welches die Bedürfnisse Deines Sohnes sind und orientierst Dich daran. Wenn er in Deinem Arm und bei Dir im Bett nach 2 Minuten einschläft, dann wüsste ich schon was ich mache anstatt eine halbe Stunde neben einem verzweifelt schreienden Kind zu sitzen. Ich weiß dass es Kinderärzte gibt die das empfehlen. Unser Kinderarzt ist Vater von vier Kindern und langt sich bei solchen "Ratschlägen" nur an den Kopf. Kinderärzte sollten sich auf das konzentrieren was sie gelernt haben nämlich Kinderheilkunde und nicht Pädagogik.
Gerbera82
Dass mit dem Übergeben habe ich etwas falsch formuliert: dass er sich fast übergibt. Sorry, das hatte ich falsch geschrieben. Ja das mache ich auch. Er beruhigt sich auch immer wieder. Und sobald was raschelt oder knackt in seinem Zimmer ist er wieder wach und schreit wieder los. Also findest du Homöopathie generell nicht gut? Liebe Grüße
User-1769871192
Im Laufe der Entwicklung ändert sich das Schlafverhalten immer mal wieder. Manchmal gibt es keine schnelle Lösung und es hilft nur Geduld. Manchmal hilft es auch einfach zu verstehen, was das Kind gerade braucht, da bin ich ganz pragmatisch. Ich halte nichts davon irgendwelche Erziehungsdogmen aus zum Glück längst vergangenen Zeiten zu befolgen anstatt einfach dafür zu sorgen dass alle in der Familie den bestmöglichen Schlaf bekommen. Und wenn er sich in Deinem Arm beruhigt, dann nimm ihn in den Arm. Ich halte aufgrund des fehlenden Wirksamkeitsnachweises grundsätzlich nichts von Homöopathie und denke dass Hahnemanns Lehren auf Irrtümern basieren. Das wusste er damals schlicht nicht besser und hat deshalb die falschen Schlüsse gezogen. Bachblüten halte ich (wie auch Schüssler Salze) für den Gipfel der Quacksalberei. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich der Meinung bin dass auf normale Entwicklungsveränderungen mit Zuwendung und Aufmerksamkeit und einem Blick für die aktuellen Bedürfnisse reagiert werden sollte. Nicht mit irgendwelchen "Mittelchen".
Istnichtrelevant
Klar kannst du ihm was du willst geben aber warum denkst du dir kein schlafritual aus? Man selbst schläft doch auch nicht gern alleine vielleicht gibt es die Möglichkeit sein Bett zu dir ins Schlafzimmer zu bringen für ne Weile? :) Also ich kenn keine Kinder die so früh perfekt wie Erwachsene schlafen da muss man sich schon abmühen und einfach gute Rituale entwickeln :)
Gerbera82
Das Bett steht schon bei uns. Und Rituale haben wir auch. Abendbrot, baden, was ruhiges spielen, kuscheln und singen ganz viel und dann ab ins Bett. Vielleicht sollte ich das mit dem Singen lassen... ;o) Nein im Ernst, ich werde es dann auch erstmal so machen, dass ich ihn von Anfang an mit in unser Bett nehme wenn es nicht geht. So lange wie er es einfach braucht. Er ist halt das ganze Gegenteil seiner Schwestern. Habt alle Dank für Eure Antworten und viele liebe Grüße
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