Hettie
Sehr geehrter Herr dr. Busse, ich habe ganz große Sorgen um mein Baby. Es ist jetzt 5 Wochen alt und weil ich in den letzten Tagen sehr erkältet war, hat mein Freund frei genommen und auf die Kleine aufgepasst. Weil sie sehr miit Bauchschmezerzen kämpft, hat die Hebamme ihr zum Schlafen ein Handtuch unter die Beinchen gerollt, damit sie einfacher pupsen kann und es hat geholfen. Mein Freund hat sie mir nur zum Stillen gebracht und dann bis ich wieder eingesschlafen war. Heute morgen, als ich aufgewach bin, lag sie mit in unserem Bett statt in ihrem und mein Freund ist auch noch neben ihr eingeschlafen. Er hatte die Hand quer unter ihrem Popo, sodass fast nur das Köpfchen auf der Matratze lag. Sie hat immer wieder gequengelt, da hat er dien Arm angehoben und sie in und her gewackelt. Er meint, er mache das schhon die ganzen 3 Tage so, weil sie dann besser pupsen kann und ihr gefällt das, weil sie ja quengelt, wenn er aufhört. Er hat sie auch tagsüber so neben sich auf das Sofa gelegt und das gemacht. Ich bin total geschockt, er weiß, dass sie nicht zum Schlafen miit ins Bett darf und man schon gar nich mit einschlafen darf. Jetzt habe ich auch noch wegen der abschüssigen Lage Angst. Es ist doch nichht gut, wenn der Kopf unten liegt und das ganze Blut rein läuft. Und wenn dann noch jemand fast den ganzen restlichen Körper anhebt ja noch mehr. Und vom Wackeln entsttht doch auchh ein großer Druck auf die Halswirbelsäule in so einer Position, oder? Und das alles 3 Tage fast durchweg. Bin ich nur wieder zu ängstlich oder kann meienr Maus da wirklich was Schlimmes passiert sein? Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich das nicht eher mitbekommen habe.
Liebe H., Ihrer Kleinen geht es gut und es ist nicht passiert, also bitte keine Sorgen machen. Sie sollten Sie aber in Zukunft nur in ihrem Bett zum Schlafen legen, und zum Einschlafen bei Bedarf nur leise redend oder singend daneben sitzen und nur ruhig Ihre Hand darauf halten. Alles Gute!