marienkäfer15
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, wir hatten am Wochenende einen Auffahrunfall. Wir sind gerollt, ein anderes Auto ist uns mit niedriger Geschwindigkeit hinten drauf gefahren. Meine Kleine (20 Monate) wurde vom Kinderarzt angeschaut, es ist ihr glücklicherweise nichts passiert. Mir ist nun folgendes durch den Kopf gegangen: - Sollte ein Kleinkind auch nach einem leichten Auffahrunfall und beim Symptomlosigkeit dem Kinderarzt vorgestellt werden? - Wir haben einen rückwärts gerichteten Kindersitz. Ist dieser bei Auffahrunfällen unsicherer als ein vorwärts gerichteter, falls man das so pauschal sagen kann? Vielen Dank für Ihre Antwort. LG, marienkäfer15
Liebe M., gegen die Fahrtrichtung eingebaute Kindersitze sind in der Tat eher sicherer. Ob man nach Unfällen, egal wo Sie passieren, zum Arzt muss, kann man nur im Einzelfall nach "gesundem Elternverstand" entscheiden. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Reboarder sind bei Auffahrunfällen von hinten auch nicht unsicherer als andere Sitze, dafür bei Frontalaufprall deutlich besser. Kind solltest du immer dem Arzt vorstellen, schon allein aus versicherungstechnischen Gründen. Warst du nicht beim Arzt und es fällt später etwas auf, hast du ggf keine Ansprüche mehr. Gibt es ein Polizeiprotokoll? Versicherungsdaten? Je nach Stärke des Aufpralls würde ich bei der gegnerischen Versicherung einen Austausch des Kindersitzes verlangen. Kindersitze haben Sollbruchstellen im Schaumstoff. Genau wie bei einem Motorradhelm zB sind sie ggf nicht mehr sicher nach einem Unfall, auch wenn dieser nur leicht war. Da würde ich beim Hersteller fragen. LG Lilly