Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Astragalus gegen Paukenerguß?

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Frage: Astragalus gegen Paukenerguß?

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Hallo Herr Dr. Busse, meiner Tochter (fast 3)wurden Anfang des Jahres die Polypen operativ entfernt und das Trommelfell wurde durchstochen um das angestaute Sekret abzusaugen. Legen von Paukenröhrchen war nach Meinung des Operateurs nicht erforderlich. Regelmäßige Kontrollen beim HNO-Arzt haben jedoch jedesmal wieder eine Flüssigkeitsansammlung hinter dem Trommelfell ergeben. Das Innenohr ist zwar teilweise lufthaltig, aber eben nicht ganz so wie es eigentlich sein sollte. Der HNO-Arzt meint, wir kämen um eine erneute OP zum Legen von Paukenröhrchen nicht drumrum da der Zustand seit Monaten unverändert ist.Da wir äußerst ungern eine weitere OP möchten suchen wir nach Alternativen. Wir haben bereits abschwellende Nasentropfen, Otovowentropfen und den Otoventballon ausprobiert- ohne Erfolg. Jetzt sagte unser junger HNO-Arzt, ein Studienkollege von ihm in Hamburg verabreiche erfolgreich ein Mittel aus der chin. Medizin mit Namen Astragalus gegen Paukenergüsse. Er stellt mir frei, es an meiner Tochter zu probieren und er will sich um die Beschaffung und die Dosierung kümmern/ informieren. (Laut Google wird A. zur Stärkung des Immunsystems angewendet...) Ich bin jedoch jetzt skeptisch geworden, da es offensichtlich kein zugelassenes Medikament ist (gibts wohl nur in einer Apotheke in Hamburg weil die es für den Arzt dort extra herstellen) und laut unserem Arzt im Cocktail mit anderen Substanzen daherkommt. Über eine mögliche Toxizizät ist mir nichts bekannt. Jetzt grübel ich, ob ich es an meiner Tochter ausprobieren soll oder ob die OP vielleicht doch die sicherere Methode ist. Was meinen sie?


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe J., vor nicht zugelassenen "Wundermitteln" speziell aus dem Ausland kann ich nur dringend waren, denn sie enthalten oft toxische Stoffe. Und "Wundermittel" gibt es einfach nicht. Wenn das Hörvermögen wirklich ernsthaft gestört ist, dann muss man entweder wirklich Röhrchen legen oder z.B. einen Versuch mit einem Coticoid Nasenspray machen, was ein erprobtes Medikament dafür ist und keine Gefahren birgt. Oder wenn keine wirkliche Hörströrung vorliegt, kann man auch einfach mal abwarten. Alles Gute!


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