Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Dr. Trost-B., Unser Sohn (11) hat Asthma, Allergien und chronische Sinusitis und seit heute Schnupfen. Bei ihm leider sofort wieder so stark, dass die Nase mit nichts aufgeht, die Sinusitis meldet sich auch direkt. Nun bin ich besorgt, dass der Infekt (wie sehr oft in der Vergangenheit) runterrutscht. Heute Abend war sein PF noch super. Aufgrund seines immer wiederkehrenden migräneartigen Kopfwehs und einer Bemerkung eines Arztes habe ich den Zusammenhang zwischen Histaminaufnahme, - ausschüttung etc durchgelesen und denke, dass dieses Thema ja im kompletten Krankheitsbild eine Schlüsselrolle sein könnte. Meinen Sie es lohnt sich, diesen Gedankengang weiter zu verfolgen? Und... zurück zum Schnupfen. Er bekam heute Abend (zusätzlich zu Viani und Mometason - Montelulast wurde abgesetzt da bei ihm wirkungslos) noch eine Ladung Vitamin C mit Zink und Sinupret. Da, soviel ich las, ja auch bei Stress und eben Infekt die Histaminausschüttung auf Hochtouren läuft: Meinen Sie, dass in solchen Fällen auch ein Antihistamin (Aerius) helfen könnte , den Schnupfen einzudämmen? (Wir sind in fachärztlich kompetenter Behandlung lt. Metacholintest vor Kurzem dürfte nichts passieren.... ich bin trotzdem noch skeptisch ) Danke im Voraus für Ihre Meinung und Ihren Einsatz hier im Forum! Liebe Grüße A.
Dr. Trost-Brinkhues
Liebe A., versuchen Sie das Antihistaminikum, es schadet ja nicht, grundsätzlich halte ich den Hintergrund durchaus für verfolgenswert, habe mit etlichen HNO-Kollegen diskutiert, die bei einem Teil der Patienten Erfolge damit haben. Viele Zusammenhänge scheinen mir aber auch um dieses Thema leider noch nicht ausreichend erforscht und eindeutig. Alles Gute!
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