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Sehr geehrter Herr Dr. Busse! Unser Sohn (19 Monate)hatte letzte Woche eine Erkältung mit sehr hohem Fieber (über 40) und nach anraten unserer Kinderärztin haben wir am Sonntag zum ersten Mal Antibiotikum (er hatte noch nie ein Antibiotikum bekommen!) gegeben, nach 5 Stunden war von Fieber keine Spur mehr (ob das Medikament Schuld daran ist, bezweifeln wir, weil es zu schnell gewirkt hätte, meinte übrigens auch unser KiÄ.). Aber nun müssen wir die 5 Tage-Kur durchführen. Seit dem ist er jedoch wie ausgewechselt. Er schreit viel herum, bockt stundenlang (normalerweise ist er sehr friedlich und ausgeglichen)wegen nichts und ist scheinbar mit sich selbst total unzufrieden, sein Appetitt läßt ebenfalls zu wünschen übrig (ansonsten ist er ein prima Esser) und er ist auch verschmuster als sonst. Ist das nun eine Trotzphase oder besteht die Möglichkeit das die "Droge" ihn so verändert? Bisher konnte mir niemand Erfahrungen diesbezüglich mitteilen. Mich würde halt nur interessieren, ob die Möglichkeit besteht, daß nach Ende der Einnahme des Antibiotikums unser Schatz wieder "normal" sein wird, was wir uns sehr wünschen würden. Viel Grüße von Alexandra und ihrem "Böckchen"
Liebe Alexandra, das ist nicht das Medikament sondern die Krankheit, die ja für ein Kind eine einschneidende Erfahrung ist, die erst verarbeitet werden muss. Haben Sie Geduld, bleiben Sie aber bei einer konsequenten Erziehung. Alles Gute!
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