KrümelsMami2009
Guten Tag Dr. Busse, mein Sohn (gerade 7) hat große Angst von Hunden. Er will die sogar die Straßenseite wechseln, wenn ihm ein (sogar angeleinter) Hund entgegen kommt. Wenn er weiß, dass in dem Geschäft ein Hund "wohnt" (Gärtnerei) will er nicht mit rein oder sieht sich drinnen die ganze Zeit ängstlich um. Sobald er dann den Hund sieht, will er unbedingt auf meinen Arm. Nur einen Hund in der Nachbarschaft (sogar ein Schäferhund) mag er. Vor etwa zwei Jahren hat er sich noch getraut ihn zu streicheln und die Leine zu halten. Heute geht das nicht mehr. Er hatte aber noch nie ein negatives Erlebnis vor dem Auftreten dieser Angst. Nun hat sich bei Bekannten eine blöde Situation ergeben. Mein Sohn war alleine im EG, ich war im Garten und mein Mann mit den anderen im OG. Die Mutter unserer Bekannten kam mit ihrem (Mini-)Hund herein und der Hund lief freudig herein. Mein Sohn lief wohl weg, der Hund hinterher (wollte spielen). Nun stand mein Sohn in der Sackgasse (Küchenecke) und schrie panisch. Ich habe ihn dann rausgeholt und beruhigt. Ist das noch normal? Und entwickelt sich das mit der Zeit? Oder sollten wir etwas tun? Wenn ja, was? Ich glaube, das wird mit dem Alter besser. Aber ich mache mir Sorgen, wenn mein Sohn demnächst mal allein draußen unterwegs ist (z.B. Schulweg) und ihm ein Hund entgegenkommt, dass er dann nur noch auf den Hund nicht mehr auf den Straßenverkehr achtet.
Liebe K., solche Ängste sind oft schwer zu erklären, und auch nicht so einfach zu verändern. Wenn das Verhalten in diesem Alter so panisch ist, dann würde ich zu einer Therapie beim Kindertherapeuten raten. Sprechen Sie doch mit Ihrem Kinderarzt, wohin Sie sich wenden können. Alles Gute!