Mitglied inaktiv
Guten Tag, unser Sohn Theo ist jetzt 61/2 Monate alt und wird gestillt. Seit ein paar Wochen bekommt er Beikost und mittlerweile haben wir mittags, nachmittags und am frühen Abend Brei eingeführt. Meistens wird er am Tag trotzdem noch ca. 5 mal gestillt. Zum Einschlafen habe ich ihn bisher auch immer gestillt, was gut funktioniert hat. Da wir das Familienbett praktizieren, stille ich ihn nachts auch hin und wieder noch, soweit ist auch alles in Ordnung. Nun bin ich neuerdings mindestens einmal in der Woche abends für ein paar Stunden außer Haus und mein Mann bekommt den Kleinen nicht beruhigt weil Theo seit der Geburt keinen Schnuller wollte, keine Flasche wollte und wirklich nichts (!) anderes funktionierte, als die Brust. Wenn ich dann nachhause komme, stille ich für zwei Minuten und er schläft. Heute habe ich mich entschlossen, das abendliche Stillen aufzuhören, um mich etwas zu lösen und dem Babysitter bzw. meinem Mann die Abende zu erleichtern. Ich habe mich zusammen mit ihm hingelegt, Musik gehört und gekuschelt. Er hat aber andauernd nach etwas gesucht, weshalb ich dann doch nochmal einen Schnuller herausgekramt habe und ihm gegeben habe und siehe da- er nahm den Schnuller und schlief friedlich ein. Ihm fehlt also zum einschlafen nicht die Milch, sondern er braucht Nähe und was zum Nuckeln. Jetzt hat er seit 6 1/2 Monaten keinen Schnuller bekommen und wir sind super zurecht gekommen- bis auf die besagten Abende- sollte ich jetzt tatsächlich noch mit dem Schnuller anfangen? Wie gesagt, er hat zum ersten Mal, seit er auf der Welt ist, etwas anderes als Brust, bzw. Löffel akzeptiert. Wasser bzw. Tee trinkt er aus dem Glas! Kann ich den Schnuller als Übergangslösung verwenden und so erstmal von der Brust entwöhnen? Abstillen möchte ich definitiv noch nicht, nur abends zum einschlafen was anderes versuchen. Mir tut es in der Seele weh wenn ich weiß das der Kleine stundenlang herzzerreißend weint und mein Mann am Ende seiner Kräfte ist, wenn ich unterwegs bin. Können wir es uns mit dem Schnuller einfach mal so leicht machen? Ich weiß nicht ob der Beitrag hier richtig ist, hoffe aber, dass Sie die Situation objektiv einschätzen und mir einen Rat geben können. Vielen Dank schonmal!
Liebe K., Sie tun etwas ausgesprochen positives für Ihren Sohn und für sich, wenn Sie ihm gestatten, von Ihnen unabhängig zu werden. DAs ist die normale Entwicklung und viele können nicht loalassen. Genießen SIe die neuen Freiheiten und Sie werden spüren, dass andere Arten von Zuwendung und Umgang mit ihrem Sohn genauso befriedigend sind wie das Stillen. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Ich danke Ihnen von Herzen! Ihnen auch alles Gute!
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